Masters augusta: lowry schreibt geschichte, mcilroy patzt!
Augusta, Georgia – Dramatik pur beim Masters! Während Shane Lowry mit einer sensationellen Hole-in-One für Gesprächsstoff sorgte, kämpfte Rory McIlroy mit einem erschütternden Start in die dritte Runde. Der Nordire verlor wertvollen Vorsprung, während Lowry und weitere Verfolger auf den Aufstieg lauerten.

Lowry vollmacht den perfekten schlag
Ein Moment, der in die Geschichte von Augusta eingehen wird: Shane Lowry bejubelte an Loch 6 ein Hole-in-One – nur die siebte in der 90-jährigen Geschichte des Turniers! Noch erstaunlicher: Lowry hatte bereits 2016 an Loch 16 ein Hole-in-One erzielt. Ein Mann des Moments, der seine Ambitionen auf den Sieg unter Beweis stellt.
Der dritte Tag, oft als „Moving Day“ bezeichnet, sah zahlreiche Offensivbemühungen. Scottie Scheffler zeigte zwar eine starke Leistung, war aber aufgrund seiner Position im Feld nicht in der Lage, McIlroy ernsthaft herauszufordern. Patrick Reed startete mit drei Birdies in Folge und verkürzte den Rückstand auf McIlroy auf nur noch zwei Schläge. Auch Sam Burns präsentierte sich in Topform.
Doch McIlroy geriet in Schwierigkeiten. Der Start in die Runde misslang katastrophal: Ein Bogey an Loch 1, gefolgt von einem weiteren Problem an Loch 2, wo der Ball im Wald landete und weitere Putts erforderlich waren. Der Abstand zu Reed schrumpfte dadurch dramatisch.
Es war der Moment der Wahrheit für McIlroy. Doch der Champion schlug zurück – mit einem starken Par 4 an Loch 3, bei dem er den Green direkt traf. Der Eagle-Putt verfehlte zwar knapp das Ziel, doch das Birdie beruhigte die Nerven und verhinderte eine weitere Vorentscheidung. Reed verlor kurz darauf einen Schlag, sodass McIlroy seinen Vorsprung wieder etwas ausbauen konnte.
Die Frage, die sich nun stellt: Kann McIlroy seine Nerven bewahren und den Rückstand auf seine Verfolger wettmachen? Oder wird einer der hungrigen Verfolger die Chance nutzen und den Titel ergreifen? Die Entscheidung fällt am morgigen Sonntag.
