Diletta leotta und loris karius: baby nummer zwei kommt – und sie leben getrennt
Während andere Paare anecken, wenn sie nur zwei Tage getrennt verbringen, hat Diletta Leotta bereits den nächsten Nachwuchs im Bauch – und sieht darin kein Problem, dass ihr Torwartmann Loris Karius 900 Kilometer entfernt in Deutschland seine Handschuhe schnürt. Das italienische Power-Couple erwartet das zweite Kind, doch statt Panik wegen Distanz schlagen sie ein neues Kapitel auf: getrennte Wohnungen als Geheimrezept für Glück.
Ein bündnis auf distanz
Die 34-jährige Sportmoderatorin flog vergangene Woche vier Tage nach Frankfurt, Karius kehrt an Wochenenden nach Mailand zurück. „Wir treffen uns und es ist direkt Fest“, sagte Leotta im Podcast Paola Perego. Die Zahlen sprechen für sich: 180 Tage im Jahr lebt das Paar räumlich getrennt, trotzdem liegt die Verlobungsrate bei 100 Prozent – sie heirateten 2022, trotz Hacker-Skandal und Transfergerüchten.
Der Clou: Beide haben gelernt, dass Nähe nicht gleich Nähe ist. „Eigener Raum ist die Basis, wenn man langfristig plant“, erklärt Leotta. Kein „wir müssen“, sondern „wir dürfen“ – ein Luxus, den sich wenige leisten können, aber eben genau dieser Fernbeziehung eine fast schon luxuriöse Lockerheit verleiht.

Freundschaft als abwehr gegen datenklau
Zwischen Babypause und Bundesliga-Pflicht findet Leotta auch Zeit, über alte Wunden zu sprechen. Vor elf Jahren klauten Hacker intime Fotos von ihr. „Frauen dürfen sich selbst fotografieren, wie sie wollen. Niemand hat das Recht, ihnen diese Freiheit zu entreißen“, sagt sie und nutzt ihre Ambassador-Rolle bei Meta, um Jugendliche für Cyber-Sicherheit zu sensibilisieren.
Parallel pflegt sie ihre „Schwester“-Freundschaft mit Pop-Star Elodie. Kennengelernt haben sie sich im Radio, danach ging’s direkt zum Friseur. Seitdem teilen sie nicht nur Haarfarben, sondern auch Bühnen und Krisen – Elodie war Brautjungfer bei Leottas Hochzeit, als Karius noch bei Liverpool unter Vertrag stand und die Italienreise nur per Zwischenstopp in Manchester schaffte.
Das zweite Baby rückt nun alles in neue Liga. Keine Fernbeziehung auf Probe, sondern ein Gemeinschaftsprojekt mit Starttermin „irgendwann diesen Sommer“. Die Klinik steht fest: Mailand, Sant’Agostino, dieselbe, in der Tochter Luna zur Welt kam. Und danach? „Dann ziehen wir endlich unter ein Dach“, sagt Leotta. Nach 900 Kilometern, zwei Ländern und unzähligen Flugmeilen wird aus der Distanz-Liebe ganz klassische Nähe – zumindest bis zum nächsten Transferfenster.
