Union berlin: heldt spricht über sterling-angebot, leite-interesse und die kaderplanung

Union berlin: heldt gibt einblicke in den transferabschluss

Der Deadline Day ist vorbei, und wie üblich stand Horst Heldt, der Sportchef von Union Berlin, am Tag danach den Journalisten Rede und Antwort. Er äußerte sich zu verschiedenen Themen, darunter das Angebot für Raheem Sterling, das Interesse an Diogo Leite und die allgemeine Kaderplanung. Trotz vieler Gerüchte blieb es für die Eisernen am letzten Tag der Transferperiode ruhig.

Transferperiode im rückblick: verschlechterung des kaders vermieden

Heldt bestätigte, dass die Transferperiode nach den Vorstellungen des Vereins verlief. "Was wir machen wollten, haben wir gemacht. Wir haben den Kader verschlankt, um mehr Spielzeit für einige Spieler zu garantieren", erklärte er. Marin Ljubicic und Oluwaseun Ogbemudia sollen in Düsseldorf bzw. Mannheim mehr Einsatzmöglichkeiten erhalten. "Wir werden keinen Spieler mehr abgeben, uns wird keiner mehr verlassen", betonte Heldt. (Anm. Red.: In einigen Ländern ist das Transferfenster noch geöffnet.)

Raheem sterling: ein name, der kurz geprüft wurde

Raheem sterling: ein name, der kurz geprüft wurde

Überraschenderweise wurde Union Berlin auch Raheem Sterling angeboten. "Du kriegst von Gott und der Welt alle möglichen Ideen vorgestellt. Es werden dir etliche Spieler vorgeschlagen. So unter anderem Raheem Sterling, was natürlich ein klangvoller Name ist", so Heldt. Eine Kontaktaufnahme kam jedoch nicht zustande. Er ergänzte: "Wenn ich Berater wäre, würde ich mir aber auch manchmal Gedanken machen, ob der Spieler, den ich vorschlage, überhaupt zu dem Kader und zu dem Verein passt.".

Kein offizielles angebot für diogo leite

Kein offizielles angebot für diogo leite

Im Falle von Diogo Leite bestätigte Heldt, dass es nie ein offizielles Angebot für den Verteidiger gab. "Er stand bei vielen Vereinen auf der Liste. Aber wahrscheinlich hat es bei den Klubs für die Position mehrere Kandidaten gegeben. Und dann haben sie sich schlussendlich für wen anders entschieden.". Auch im Sommer gab es keine Angebote, die eine Reaktion erforderten.

Danilho doekhi: ein wertvoller spieler für union

Danilho doekhi: ein wertvoller spieler für union

Danilho Doekhi genießt weiterhin das volle Vertrauen des Vereins. "Er bringt Woche für Woche Top-Leistungen. Es ist sportlich wertvoll, ihn weiter im Kader zu haben. Und auch wirtschaftlich", erklärte Heldt. Ein Abstieg würde den Verein 50 Millionen Euro kosten, daher sei jeder Tabellenplatz von Bedeutung. "Da bewegen wir uns schon zwischen 1,5 und drei Millionen Euro pro Platzierung". Im Sommer gab es Angebote, aber man konnte sich nicht einigen. Ein Verein hatte am Sonntag nochmals Interesse signalisiert, aber die Gespräche wurden nicht fortgesetzt.

Kaderplanung und transferbemühungen im winter

Heldt betonte das Vertrauen in den aktuellen Kader. "Im Winter versuchst du, Sachen zu korrigieren. Aber wir haben keine Notwendigkeit gesehen. Du versuchst, Verstärkungen herbeizuführen. Aber in der Offensive haben wir zum Beispiel sechs Spieler, die vorne die Dreierkonstellation ausfüllen können." Er fügte hinzu, dass im Winter niemand einen Spieler abgeben würde, der in der Hinrunde 15 Tore erzielt hat.

Blick auf die liga: hoffnung trotz herausforderungen

Heldt äußerte sich auch zur aktuellen Situation in der Bundesliga. "Wir müssen nach wie vor nach unten aufpassen. Aber wir hatten ein gutes erstes Halbjahr bis zum Jahreswechsel, wo wir viele Punkte geholt haben. Es waren viele knappe Spiele dabei, wo Nuancen den Ausgang entschieden haben. Wir haben gesehen, dass wir mithalten können und daher ist alles möglich. Wenn wir es so gestalten wie im ersten halben Jahr, werden wir mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben.".