Undav schießt stuttgart ins finale – und schimpft auf den schiedsrichter!

Ein Sieg, der so schmeckt wie der DFB-Pokalfinale-Einzug: Der VfB Stuttgart bezwang den SC Freiburg mit 2:1 nach Verlängerung und ist damit erstmals seit 2012 wieder im Endspiel. Doch die Freude im Lager der Schwaben wird von einer deutlichen Beschwerde getrübt: Stürmer Deniz Undav ließ seiner Unzufriedenheit mit der Schiedsrichterleistung von Tobias Welz freien Lauf.

Ein foul, das die gemüter erhitzt

Ein foul, das die gemüter erhitzt

Der entscheidende Moment fiel kurz nach Beginn der Verlängerung, als Freiburgs Lucas Höler zur vermeintlichen Führung traf. Welz entschied jedoch auf Foulspiel von Höler an VfB-Verteidiger Jeff Chabot – ein Pfiff, der nicht nur die Freiburger Anhänger, sondern auch Undav auf die Palme brachte. „Das ist nie und nimmer ein Foul! Ich wäre als Stürmer ausgerastet“, wetterte der 29-Jährige im Gespräch mit Sky Sport.

Undav ließ keinen Zweifel daran, dass er die Entscheidung des Unparteiischen für ungerecht hielt. „Glück für uns, Pech für Freiburg“, kommentierte er lakonisch. Die Situation verdeutlichte, wie eng die Begegnung war und wie sehr die Entscheidungen des Schiedsrichters das Spielgeschehen beeinflussen können.

Die Wut brodelt: Auch Freiburgs Kapitän Christian Günter zeigte sich wenig begeistert von Welz’ Leistung. „Wenn das ein Foul ist, dann muss ich hier und heute meine Karriere beenden, weil das ist wirklich gar nichts“, erklärte er empört. Besonders die kurze Nachspielzeit am Ende der regulären Spielzeit wurde von den Freiburgern kritisiert, im Gegensatz zum Bundesliga-Spiel gegen Bayern, in dem sie acht Minuten Nachspielzeit erhalten hatten.

Die Partie endete schließlich durch Tiago Tomá’s Treffer in der 119. Minute, der Stuttgart den Sieg und das Ticket nach Berlin sicherte. Dort wartet bereits der FC Bayern, was ein hochspannendes Finale verspricht. Es bleibt abzuwarten, ob die Kontroverse um die Schiedsrichterentscheidung die Vorbereitung auf das Endspiel überschatten wird. Doch eines steht fest: Der VfB Stuttgart hat sich diesen Erfolg hart erarbeitet und will nun den Pokal in die Höhe stemmen.