Umstrittener last-second-wurf: göppingen und minden trennen sich erneut unentschieden

Spannendes remis: göppingen und minden teilen sich die punkte

Das Handballspiel zwischen Frisch Auf Göppingen und TSV GWD Minden endete erneut mit einem Unentschieden. Nach dem 28:28 im Hinspiel gab es auch im Rückspiel keinen Sieger. Göppingens Trainer Ben Matschke zeigte sich nach dem Spiel frustriert, bemängelte jedoch auch die Fehler seiner eigenen Mannschaft.

Matschkes zweifel am entscheidenden freiwurf

Matschkes zweifel am entscheidenden freiwurf

Ben Matschke äußerte sich kritisch gegenüber der Ausführung des letzten Freiwurfs von Philipp Vorlicek (Minden). "Ich bin mir nicht sicher, ob der letzte Freiwurf mit dem Stemmschritt so regelkonform ausgeführt wurde. Das würde ich mir gerne noch einmal ansehen," so der Trainer nach der Partie. Die Situation war umstritten, da der Schiedsrichter den Wurf trotz anfänglicher Bedenken akzeptierte.

Der vorfall: vorliceks entscheidender wurf

Der vorfall: vorliceks entscheidender wurf

Fünf Sekunden vor dem Ende wurde Martin Hanne von Minden zunächst rund 12 Meter festgemacht. Vorlicek machte anschließend noch einen Schritt nach vorne, bevor er den Wurf aus etwa elf Metern ausführte. Währenddessen war Göppingens Deckung noch nicht vollständig formiert. Dies führte zu erheblichen Diskussionen über die Regelkonformität des Wurfs.

Kein videobeweis – warum?

Kein videobeweis – warum?

Matschke hätte in dieser spielentscheidenden Situation gerne den Videobeweis genutzt. Allerdings war dies laut Schiedsrichtergespann nicht möglich, da die Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren. Ein falsch ausgeführter Freiwurf hätte lediglich wiederholt werden müssen, aber die Regeln erlaubten keinen Videobeweis in dieser Situation.

Selbstkritik und lob für minden

Selbstkritik und lob für minden

"Das passt zu dem Spiel, dass wir dieses Tor heute bekommen. Wir haben es auch selber vermasselt," gab Matschke zu. Er lobte jedoch auch die Leistung von Minden: "Minden hat immer wieder noch die Lösung gefunden. Sie haben im Infight den Kreis gefunden. Sie haben das gut gemacht und sich den Punkt verdient. Wir waren nicht clever genug, nicht konsequent genug. Wir haben auch die freien Chancen, die wir hatten, nicht genutzt.".

Das spiel im überblick

Das spiel im überblick

Das Spiel war von Anfang an hart umkämpft. Beide Mannschaften zeigten eine hohe Einsatzbereitschaft, doch entscheidende Fehler auf beiden Seiten verhinderten eine klare Führung. Die 28:28 Unentschieden spiegelt den ausgeglichenen Spielverlauf wider.

Ausblick auf die kommenden spiele

Für beide Teams geht es in der Handball-Bundesliga (HBL) weiter. Es bleibt abzuwarten, ob die Schiedsrichterentscheidung noch Nachwirkungen haben wird und wie sich die Mannschaften in den kommenden Spielen präsentieren werden.