Em-helden erleiden liga-dämpfer: flensburg scheitert in gummersbach
Schock für die sg flensburg-handewitt
Nur eine Woche und zwei Tage nach dem dramatischen EM-Finale kassierte die SGFlensburg-Handewitt eine überraschende Niederlage. Der Tabellenzweite der Daikin Handball-Bundesliga unterlag beim Traditionsverein VfL Gummersbach mit 26:33. Ein Ergebnis, mit dem kaum jemand gerechnet hatte.

Das duell der europameister
Im Spiel trafen vier deutsche EM-Helden auf fünf dänische Europameister. Für Gummersbach spielten Julian Köster, Miro Schluroff, Mathis Häseler und Tom Kiesler, während auf Flensburger Seite Kevin Möller, Emil Jakobsen, Niclas Kirkelökke, Simon Pytlick und Lasse Möller aktiv waren. Lukas Jörgensen fehlte verletzungsbedingt.

Feierliche atmosphäre vor dem spiel
Vor dem Spiel wurden die deutschen Silbermedaillengewinner in der Halle gefeiert. Es gab eine Torte mit essbaren Bildern der Spieler und der Aufschrift: „Jungs, wir sind stolz auf euch!“. Doch die süße Stimmung konnte die Flensburger nicht auf dem Feld begleiten.
Gummersbach dominiert von beginn an
Die Gastgeber, komplett in blau gekleidet, zeigten von Beginn an eine starke Leistung. Sie führten mit 4:1 (4. Minute), 7:6 (13. Minute) und 12:8 (22. Minute) und gingen mit einem komfortablen Vorsprung von 16:12 in die Halbzeitpause. Selbst Trainerlegende Heiner Brand, der im Publikum saß, zeigte sich beeindruckt von der Leistung seines ehemaligen Vereins.
Dujshebaev-verpflichtung im fokus
In der Halbzeitpause bestätigte VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler die exklusive Meldung von Sport BILD und BILD über die Verpflichtung des spanischen Superstars Alex Dujshebaev (33). Schindler erklärte: „Er kommt natürlich mit Ambitionen. Aber auch wir haben Ambitionen! Wir wollen in den nächsten Jahren wieder international spielen.“
Personalwechsel und zukunftsperspektiven
Bei den Gastgebern fehlte der Portugiese Joao Gomes (23). Kommentator Lennart Wilken-Johannes verriet, dass Gomes sich offenbar um eine zukünftige Planung an einem anderen Ort kümmert. Es gibt Verhandlungen mit dem FC Porto über eine mögliche Ausleihe und sogar einen kompletten Abschied nach der Saison.
Schwache leistung in der zweiten halbzeit
In der zweiten Halbzeit zeigten die Flensburger eine schwache Leistung. Der VfL erhöhte den Druck und baute seine Führung auf 26:18 (43. Minute) aus. Schindler kommentierte: „Man sieht nicht nur bei den vier Deutschen, sondern bei allen, dass sie müde sind.“ Die Niederlage war für Flensburg schmerzhaft, während sich in Magdeburg die Freude über den Patzer des Verfolgers breit machte.
