Umstrittene Szene beim 2:1-Sieg der Bayern im Topspiel gegen Borussia Dortmund: der Führungstreffer von Harry Kane (22.)!

Umstrittene szene beim 2:1-sieg der bayern

Im Topspiel gegen Borussia Dortmund sicherte sich Bayern München einen 2:1-Sieg. Die umstrittene Szene ereignete sich in der 22. Minute, als Harry Kane den Führungstreffer erzielte.

Eckball und kopfball

Eckball und kopfball

Joshua Kimmich spielte einen Eckball auf den ersten Pfosten. Kane stieg hoch und köpfte im Zweikampf mit Guirassy ein. Doch die Szene wurde im Nachgang geprüft, da Kane einen kleinen Schubser gegen den Guineer setzte.

Schiedsrichterentscheidung

Schiedsrichterentscheidung

Schiedsrichter Bastian Dankert und sein Team gaben das Tor zur 1:0-Führung der Münchner. Mehr zum Thema

Wort zum spieltag

Wort zum spieltag

Bayern München dominiert die Bundesliga ohne echte nationale Konkurrenz. Borussia Dortmund verlor beim FC Bayern und vergrößerte den Vorsprung in der Tabelle.

Kritik von kovac

BV-Coach Niko Kovac kritisierte die Entscheidung von Dankert im Vergleich zur gesamten Spielleitung. Kovac bei Sky: „Serhou geht hoch, beide Hände von Kane gehen hoch. Es ist ein kurzer Kontakt. Bastian Dankert hat heute so gepfiffen, dass er das hätte auch abpfeifen müssen. Er hat heute alles zerpfiffen. Aufgrund seiner Entscheidung, kleinlich zu pfeifen, hätte er das Tor zurücknehmen müssen.“

Expertenmeinung

Experte Lothar Matthäus ist auf der Seite des Dortmund-Trainers. Er sagte: „Weil er (Guirassy) in der Luft ist, kann er sich nicht wehren. Wenn er nicht geschubst worden wäre, hätte er eine andere Ausgangsposition gehabt und der Ball wäre nicht über seinen Kopf geflogen. Er hätte den Ball dann wegköpfen können.“

Schiedsrichterentscheidung

Schiedsrichter Bastian Dankert wehrte sich nach Abpfiff gegen die Vorwürfe zum Führungstreffer der Gastgeber. Er sagte: „Es ist kein Stoß in den Rücken von Guirassy, sodass Harry Kane dadurch zum Kopfball kommt. Dieser Impuls ist nicht vorhanden. Dementsprechend war ich mir sehr sicher mit meiner Entscheidung, das Tor anzuerkennen. Und habe das auch so rübergegeben zu meinem Video-Assistenten, der das auch so bestätigt hat. Auch jetzt sehe ich keinen Impuls, der Guirassy davon abhält, in den Zweikampf zu gehen. Das ist handelsüblich in der Bundesliga. Nichts, wo ich sage, dafür muss ich das Tor aberkennen.“