Ulm verliert eurocup-spiel gegen podgorica – playoff-traum in gefahr
Enttäuschung in ulm: niederlage gegen buducnost podgorica
Die ratiopharm Ulm musste am 3. Februar 2026 eine bittere Niederlage im Eurocupgegen Buducnost Podgorica hinnehmen. Das Spiel endete mit 90:103, wodurch die Hoffnungen auf das Erreichen der Playoffs deutlich schrumpfen. Die Ulmer zeigten zwar über drei Viertel ein solides Spiel, brachen aber im entscheidenden letzten Abschnitt ein.

Schwacher start und kämpferische reaktion
Das Team von Trainer Ty Harrelson hatte zu Beginn des Spiels große Mühe, ins Spiel zu finden. Podgorica zeigte von Anfang an gute Ideen im Angriff und eine kompakte Defensive. Nach nur vier Minuten nahm Harrelson bereits die erste Auszeit, doch die Gäste behielten die Kontrolle. Erst kurz vor dem Viertelende konnte Tomy Klepeisz nach langer Verletzungspause wieder auf das Feld zurückkehren, was für Applaus sorgte. Das erste Viertel endete mit einem Rückstand von 19:23 für Ulm.

Starker zweiter abschnitt und hoffnungsschimmer
Im zweiten Viertel zeigten die Ulmer eine deutliche Steigerung. Chris Sengfelder präsentierte sich treffsicher und sorgte für eine Rückkehr in Führung. Dennoch blieb die Ulmer Abwehr anfällig und Podgorica zeigte weiterhin eine hohe Trefferquote von der Dreipunktelinie. So ging es mit einem ausgeglichenen 45:45 in die Halbzeitpause. Sportdirektor Thorsten Leibenath lobte in der Halbzeitpause das gute und intensive Spiel beider Mannschaften.
Dominanz im dritten viertel
Das dritte Viertel gehörte klar den Ulmern. Mit einem 7:0-Lauf starteten sie furios und zwangen Podgorica zu einer Auszeit. Doch Ulm ließ sich nicht stoppen und baute seine Führung weiter aus. Durch flinke Handarbeit und Fehler des Gegners erzielten die Ulmer insgesamt 30 Punkte im dritten Viertel und führten mit 75:66.

Desolates schlussviertel und verpasste chance
Anfang des vierten Viertels brach bei Ulm plötzlich der Faden. Über drei Minuten lang fiel kein Ball in den Korb, während Podgorica ausglich (76:76). Die Gäste fanden ihren Rhythmus und Yogi Ferrell zeigte eine herausragende Leistung. Ulm wirkte müde und konnte im letzten Abschnitt nur noch 15 Punkte erzielen. Am Ende musste man sich klar mit 90:103 geschlagen geben.

Rechenspiele und ausblick
Die Ausgangslage für Ulm im Eurocup ist nun klar: Um noch Platz sechs zu erreichen, müssen die Ulmer auf Schützenhilfe aus Chemnitz hoffen. Verliert Chemnitz beide verbleibenden Spiele, muss Ulm im letzten Spiel gegen Trento gewinnen, um überhaupt noch eine Chance auf die Playoffs zu haben. Andernfalls ist die Eurocup-Saison für Ulm beendet. Am Sonntag geht es für Ulm in der Bundesliga zu Hause gegen Trier.
