Tyson fury kehrt zurück: allein, motiviert und mit einer klaren mission
Fury kündigt rückkehr ohne trainer an
Tyson Fury sorgt mal wieder für Schlagzeilen. Bei einer Medienrunde im Vorfeld seines Kampfes gegen Arslanbek Makhmudov am 11. April im Tottenham Hotspur Stadium in London gab der ehemalige Weltmeister bekannt, dass er auf einen Trainer verzichtet. "Ich trainiere alleine, ich weiß, was ich brauche", erklärte er gegenüber IFL TV. Das Duell findet 16 Monatenach seiner zweiten Niederlage gegen Oleksandr Usyk statt.

Der kampf gegen usyk: eine frage der perspektive
Fury äußerte sich auch zu seinen Kämpfen gegen Usyk. "In meinem Herzen weiß ich, dass ich beide Kämpfe gewonnen habe." Eine Neuauflage ist für ihn durchaus denkbar. "Ich weiß, ich würde per Entscheidung gewinnen." Der 'Gypsy King' scheint sich vor allem selbst neu definieren zu wollen. Er erzählte, er habe ChatGPT gefragt, was ohne ihn im Boxsport passieren würde, und die Antwort lautete: „Boxen ist ohne ihn langweiliger.“
„Ich bin zurück, um den boxsport wieder groß zu machen“
Diese Antwort führte zu seiner neuen Kampfansage: „Ich bin aus einem einzigen Grund zurückgekehrt, und das ist, den Boxsport wieder groß zu machen.“ Fury beklagte, dass der Boxsport seit seiner fünften „Rente“ vor über einem Jahr an Reiz verloren habe. „Es ist ziemlich langweilig geworden, und Boxen erreicht sein volles Potenzial, wenn Tyson Fury aktiv kämpft.“
Die tragödie um anthony joshua als wendepunkt
Ein weiterer entscheidender Faktor für seine Rückkehr war die Tragödie, die Anthony Joshua widerfahren ist. Fury befand sich mit seiner Familie in Thailand im Urlaub, als er von dem schweren Verkehrsunfall erfuhr, bei dem zwei Begleiter von Joshua ums Leben kamen. „Ich habe an diesem Tag beschlossen, ins Boxen zurückzukehren, weil es etwas ist, das ich liebe und wofür ich brenne“, so Fury.
„Lebe den tag, denn der morgen ist ungewiss“
Fury betonte die Zerbrechlichkeit des Lebens und die Bedeutung, keine Zeit zu verschwenden. "Jederzeit kann etwas passieren, und man sollte nichts auf morgen verschieben. Denn der Morgen ist niemandem garantiert. Die Bibel sagt, der Morgen ist kein Geschenk; der Morgen ist nicht versprochen. Der Morgen ist ein Mysterium, also müssen wir den heutigen Tag leben.“
Prognose und blick nach vorn
Fury prognostiziert einen KO-Sieg gegen Makhmudov in der sechsten Runde. Er ist zuversichtlich, dass Usyk anschließend „betteln“ wird um einen Kampf, da der Name 'Tyson Fury' einen enormen kommerziellen Wert besitzt. Fury scheint fest entschlossen, den Boxsport wieder aufzurütteln und seinen Platz an der Spitze zu verteidigen.
