Turkes' sarajevo-abenteuer endet: rückkehr in die schweiz in sicht?

Aldin Turkes, der talentierte Schweizer Offensivspieler, steht vor dem Aus in Bosnien. Nach einer zunächst vielversprechenden Saison bei FK Sarajevo scheint die Reise für den 27-Jährigen dort zu Ende zu sein – ein Wechsel in die Heimat rückt immer näher.

Die enttäuschende entwicklung in sarajevo

Noch im Sommer 2024 schien der Wechsel nach Bosnien ein großer Schritt in Turkes' Karriere zu sein. Zehn Pflichtspieltore und zwei Vorlagen in seiner ersten Saison ließen auf eine erfolgreiche Zukunft schließen. Doch die aktuelle Saison verläuft alles andere als zufriedenstellend. In zwölf Spielen blieb er torlos, meist nur als Joker eingesetzt. Die ständigen Trainerwechsel bei Sarajevo haben ihm dabei offenbar zutue. „Ich wollte im vergangenen Sommer zurückkehren, mein Agent hatte Angebote aus der Super League. Der Präsident hat aber entschieden, dass ich bleiben muss,“ so Turkes in einem Interview mit SRF.

Die Gründe für den fehlenden Einsatz sind unklar. „Ich trainiere gut und bin fit“, beteuert Turkes, dessen kurzzeitiger Abstecher nach Dubai lediglich eine kurze Atempause brachte, bevor Sarajevo ihn zurückholte. Die Situation in Bosnien hat ihn sichtlich unglücklich gemacht.

Konkretes interesse aus der schweiz

Konkretes interesse aus der schweiz

Konkrete Details zu den Schweizer Vereinen, die sich im Sommer um Turkes' Dienste bemühten, hält er zurück. „Ich kann nur sagen, dass ich es damals gerne gemacht hätte,“ gibt er zu. Die Super League scheint ihn jedoch weiterhin anzuziehen. Turkes äußert die Hoffnung auf einen baldigen Abschied: „Ich hoffe, dass ich im Sommer von hier weggehen kann. Die Rückkehr in die Schweiz ist sicher eine Option.“

Die Entscheidung könnte bereits in den nächsten Wochen fallen. Ob er tatsächlich in die Schweiz zurückkehrt und dort eine neue sportliche Heimat findet, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass Turkes' Zeit in Sarajevo wohl bald ein Ende gefunden haben wird. Seine Zukunft liegt in den Händen seiner Berater und der Entscheidungen der Schweizer Vereine. Doch eines ist klar: Aldin Turkes sehnt sich nach einer neuen Herausforderung, idealerweise in seiner Heimat.