Tsv pelkum: stuttgarts einstellung kostet auswärtssieg!
Ein bitterer Rückschlag für den TVB Stuttgart: Im Duell gegen den HSV Hamburg verpassten die Schwaben eine wichtige Chance, an den Tabellennachbarn heranzurücken. Stattdessen setzte es eine deutliche 26:31-Niederlage, die vor allem auf die mangelnde Einstellung der Mannschaft zurückzuführen ist – so die deutliche Kritik von Kai Häfner.
Die erste halbzeit: ein desaster für den tvb
Nach der knappen Niederlage gegen den SC Magdeburg hatte man gehofft, dass der TVB Stuttgart mit neuem Selbstvertrauen nach Hamburg reist. Doch die Realität sah anders aus. Die erste Halbzeit war ein regelrechtes Desaster: Eine 10:3-Lauf der Hamburger baute die Abwehr des TVB komplett ab und führte zu einem deutlichen Rückstand zur Pause (11:16). „Ich weiß nicht, ob das diese Saison oft vorgekommen ist“, äußerte sich Kai Häfner sichtlich frustriert im Dyn-Interview. „Heute sind wir echt enttäuscht von uns.“
Die fehlende Leidenschaft war offensichtlich. „Wir waren einfach nicht bereit, diesen extra Meter zu gehen, wollten uns gefühlt nie wehtun“, so Häfner. Diese Worte treffen den Nagel auf den Kopf: Es fehlte die nötige Entschlossenheit, um gegen die abgebrühten Hamburger mithalten zu können. Die Folge waren 13 technische Fehler – eine erschreckende Zahl, die die fehlende Konzentration und den Mangel an Leidenschaft unterstreicht.

Kämpfen und vergehen: die zweite halbzeit
Die zweite Halbzeit zeigte zwar eine verbesserte Leistung der Stuttgarter. Sie kämpften sich zurück ins Spiel und kamen den Hausherren mehrfach gefährlich nahe. Doch es war bereits zu spät. Die Fehlerquote blieb hoch, und die Hamburger konnten ihre Führung mühelos halten. „Da haben wir uns dann reingekämpft“, räumte Häfner ein, „es scheitert aber auch ein bisschen an uns selber, dass es enger wird mit einfach dummen Aktionen.“
Das Spiel endete mit einem deutlichen Ergebnis von 26:31. Ein Ergebnis, das nicht nur Punkte kostet, sondern auch Zweifel aufkommen lässt. Es ist an der Mannschaft und dem Trainerteam, die Ursachen für diese erschreckende Leistung zu analysieren und schnellstmöglich gegenzusteuern. Denn die Handball-Bundesliga ist eine Liga der Konstanz – und der TVB Stuttgart muss lernen, auch in schwierigen Phasen die Leidenschaft und den Teamgeist zu bewahren.
Die nächsten Spiele werden zeigen, ob der TVB Stuttgart aus dieser bitteren Erfahrung gelernt hat. Denn eines ist klar: Wer im Profisport bestehen will, muss bereit sein, sich auch wehzutun.
