Kolumbien dominiert bolivien: weg frei zum wm-qualifikationsduell!

Ein furioser Auftritt der kolumbianischen U17-Nationalmannschaft hat im Sudamericano in Paraguay für klare Verhältnisse gesorgt. Nach zwei eher verkrampften Remis gelang der Tricolor gegen Bolivien ein deutlicher 3:0-Erfolg, der die Ambitionen im Turnier untermauert.

Die abwehr von bolivien bröckelt

Die abwehr von bolivien bröckelt

Die Anfangsphase ließ bereits erahnen, was die Partie bringen würde. Bereits nach fünf Minuten markierte Andrea Rodríguez den Beginn des kolumbianischen Festes, als sie nach einer präzisen Hereingabe eiskalt zur Führung einschoss. Die bolivianische Abwehr wirkte verunsichert, und Eidy Ruiz sowie Maura Henao nutzten die Räume konsequent aus. Der Druck der Kolumbianer wurde schließlich belohnt, als ein Eigentor von Jharely Torrico die Führung vor der Pause noch weiter ausbaute. Das 2:0 bedeutete eine Vorentscheidung, die das Spielgeschehen maßgeblich beeinflusste.

Professor Paniaguas taktische Anpassungen während des Spiels zeigten ihre Wirkung. Während die Kolumbianer die Kontrolle über das Spielgeschehen behielten, verhinderte die intelligente Ballbesitzführung, dass sich Bolivien gefährlich herankämpfen konnte. Ein weiterer Treffer von Maura Henao in der 68. Minute machte den Sack dann endgültig zu. Die Statistiken untermauern die Überlegenheit: Bolivien brachte schlichtweg keinen Schuss auf das Tor von Sofía Prieto – eine Demonstration kolumbianischer Dominanz.

Die Tabelle sieht nach diesem Spiel wie folgt aus: Chile führt mit sieben Punkten, gefolgt von Argentinien (ebenfalls sieben, aber mit besserer Tordifferenz). Kolumbien folgt mit fünf Punkten und Paraguay mit drei. Das entscheidende Spiel gegen Paraguay am Sonntag wird zeigen, ob sich die Kolumbianerinnen den direkten Weg zum WM-Turnier in Marokko 2026 sichern können. Dabei ist ein Sieg oder sogar ein Unentschieden ausreichend, um den Traum vom WM-Einsatz zu verwirklichen.

Die Chancen für die Tricolor stehen gut, doch die kommenden Tage werden zeigen, ob sie die nötige Konstanz beweisen können, um sich unter den Top-Vier zu etablieren. Ein Sieg gegen Paraguay wäre mehr als nur ein weiterer Erfolg – es wäre der Eintritt in eine neue Ära kolumbianischen Frauinfußballs.