Tour de france 2026: voigt enthüllt die entscheidenden etappen und berg-herausforderungen!
Die zweite Hälfte der Tour de France 2026 verspricht ein Spektakel der Extraklasse. Nach dem Start in Spanien und den anstrengenden Bergetappen in Pyrenäen und Zentralmassiv stehen die Fahrer, allen voran Florian Lipowitz, Tadej Pogacar und Co., vor den finalen und vielleicht entscheidenden Duellen. Eurosport-Experte Jens Voigt hat die Etappen 12 bis 21 im Visier und liefert exklusive Einblicke in die bevorstehenden Schlachten – inklusive des historischen Doppelpacks in Alpe d’Huez.

Die vogesen, die alpen und ein finale in paris
Die Entscheidung wird in den Vogesen und Alpen fallen, bevor die Fahrer am letzten Tag noch einmal in die Höhe müssen. Wo wird die Gesamtwertung wirklich entschieden? Welche Chancen erhalten Ausreißer und Sprinter? Voigt, mit seiner immensen Erfahrung aus 17 Tour-Teilnahmen, analysiert die Strecke und ihre Herausforderungen. Seine Perspektive vom Motorrad im Peloton ist dabei unschätzbar wertvoll.
Die 12. Etappe, ein Circuit in Nevers Magny-Cours, endet mit einem ungewöhnlichen Z-förmigen Anstieg, der für unvorhersehbare Windbedingungen sorgt. Ein Massensprint ist hier sehr wahrscheinlich. Die 13. Etappe nach Belfort, die längste dieser Tour, bietet eine interessante Mischung aus Ausreißer-Potenzial und Herausforderungen durch den Ballon d’Alsace – ein historischer Berg, der 1905 erstmals in der Tour befahren wurde. Man stelle sich die damalige Ausrüstung und Technik vor – ein wahrer Akt des Heldentums!
Die 14. Etappe nach Le Markstein Fellering ist reine Tortur: 3800 Höhenmeter auf 155 Kilometern, davon drei Bergwertungen der ersten Kategorie. Der Col du Haag mit seiner durchschnittlichen Steigung von 7,3 % wird die Fahrer an ihre Grenzen bringen. Es wird eine Etappe, auf der jeder einzeln oder in kleinen Gruppen ankommt – ein Fest für die Zuschauer und ein entscheidender Moment für das Klassement.
Die 15. Etappe zum Plateau de Solaison ist für die Favoriten von großer Bedeutung. Pogacar und Lipowitz werden dieses Rennen nicht verpassen. Der Anstieg ist anspruchsvoll, mit einer durchschnittlichen Steigung von über 9 % und einer Höhe von 1508 Metern. Ein Tag, an dem das Gesamtklassement wirklich entschieden werden kann.
Ein Einzelzeitfahren am Genfer See, die 16. Etappe, verspricht Spannung. Filippo Ganna und Remco Evenepoel werden hier ihre Stärken zeigen. Für die Sprinter und Ausreißer ist es ein willkommener Ruhetag, um Kräfte zu sparen.
Die 17. Etappe nach Voiron könnte der letzte große Sprint dieser Tour sein. Die Teams werden versuchen, eine Zweckgemeinschaft zu bilden und den Sprint zu kontrollieren. Voigt tippt auf einen Sprint in Voiron.
Die 18. Etappe nach Orcières-Merlette bietet eine weitere Chance für Fahrer, deren Klassementhoffnungen geschwunden sind, sich mit einem Etappensieg zu trösten. Der Kampf ums Podium wird auf die nächsten Tage verschoben.
Dann folgt der Höhepunkt: Die 19. Etappe nach Alpe d’Huez. Hier wird die Tour-Legende neu geschrieben. Voigt erwartet einen Kampf der Topfahrer um das Podium und betont, dass Ausreißer heute kaum eine Chance haben.
Die 20. Etappe, Le Bourg d'Oisans - Alpe d'Huez, wird mit Sicherheit eine der anstrengendsten in der Geschichte der Tour. 66 Kilometer Bergwertungen, der Galibier als höchster Punkt – die Fahrer werden am Limit sein. Voigt befürchtet, dass die Erschöpfung einen Einfluss haben könnte.
Und schließlich die 21. Etappe nach Paris: Keine Sprintparade mehr! Der Anstieg im Montmartre hat gezeigt, dass der Abschluss der Tour immer spektakulärer werden kann. Ein spannendes Finale, vielleicht sogar ein Duell zwischen Mathieu van der Poel und Tadej Pogacar.
Die Tour de France 2026 verspricht, eine unvergessliche Ausgabe zu werden – ein Fest des Sports und ein Beweis für die unglaubliche Ausdauer und den Mut der Fahrer. Die Vorhersagen von Jens Voigt lassen auf ein dramatisches Rennen schließen, das die Fans weltweit begeistern wird.
