Osaka überrascht mit kimono-akzent – sieg in wimbledon!
Naomi Osaka hat Wimbledon mit einem modischen Statement und einer beeindruckenden Leistung in der zweiten Runde für Gesprächsstoff gesorgt. Die vierfache Grand-Slam-Siegerin dominierte Anastasia Gasanova klar mit 6:3, 6:2 und zeigte damit, dass ihre außergewöhnliche Spielweise nicht nur auf dem Platz überzeugt.

Ein hauch von tradition auf dem rasen
Doch es war nicht nur der Sieg, der die Aufmerksamkeit auf sich zog. Osaka betrat den Platz in einem auffälligen weißen Gürtel, der an einen traditionellen japanischen Kimono erinnern sollte. Bereits am Vortag hatte sie bei ihrem Auftaktmatch einen kompletten Kimono getragen, was die Neugier der Fans weckte. „Ich versuche immer wieder, etwas Neues auszuprobieren“, erklärte die 28-Jährige im Anschluss an das Spiel. Diese unkonventionelle Art, ihre Persönlichkeit auszudrücken, macht Osaka zu einer der faszinierendsten Figuren im Tenniszirkus.
Es ist eine bewusste Entscheidung, ihre Wurzeln zu ehren und gleichzeitig neue Wege zu gehen. Während andere Spielerinnen sich auf die üblichen Wimbledon-Traditionen konzentrieren, setzt Osaka auf einen individuellen Stil, der sie von der Masse abhebt. Ein Statement, das weit über das Tennis hinausgeht.
Das Spiel selbst war von Osakas Souveränität geprägt. Gasanova, Weltranglisten-225, hatte kaum eine Chance gegen die japanische Power. Osaka kontrollierte den Punktspiel und ließ ihrer Gegnerin kaum Raum zur Entfaltung. Der Sieg bedeutet, dass Osaka zum vierten Mal in ihre Karriere die dritte Runde in Wimbledon erreicht.
Ein interessanter Nebenaspekt: Osaka verlängerte ihren Aufenthalt in Wimbledon, da am morgigen Tag der Geburtstag ihrer Tochter ansteht. „Ich wollte nicht, dass sie in ein Flugzeug steigen muss“, so Osaka im On-Court-Interview. Diese kleine Geste zeigt, dass hinter dem erfolgreichen Sportler eine Mutter steht, die ihre Familie an erste Stelle setzt.
Im Achtelfinale trifft Osaka entweder auf Daria Kasatkina oder Janice Tjen. Ob sie dort ihre Erfolgsserie fortsetzen kann, bleibt abzuwarten. Die Konkurrenz wird stärker sein, aber Osakas Selbstvertrauen und ihr einzigartiger Stil könnten der Schlüssel zum Erfolg sein.
