Tottenham stürzt ab: tudor raus, de zerbi soll die rettung werden
Sieben Spieltage vor Schluss steht Tottenham Hotspur nicht nur mit dem Rücken zur Wand, sondern bereits halb im Championship. Die Buchmacher lassen die Quoten für den Absturz in die zweite Liga seit Tagen schmelzen – ein Premier-League-Traditionsclub wird zur Wetten-Witwe.
Igor tudor flog nach 43 tagen ohne ein einziges ligasiegt
Der Kroate kam als Notlösung, verließ den Klub als Brandbeschleuniger. Fünf Liga-Spiele, kein Sieg, nur ein Punkt in Anfield. Die 2:0-Pleite gegen Nottingham Forest war die Demütigung, die das Fass zum Überlaufen brachte – und das, obwohl Forest selbst tief im Abstiegsstrudelt. Die Entlassung folgte noch im Flur zum Teambus, bevor die Nationalspieler ihre Koffer packten.
Die einzige halbe Freude: ein 2:1 gegen Atlético Madrid in der Champions-League-Rückrunde. Genug für die K.o.-Runde war es trotzdem nicht, und so endete Tudors Intermezzo mit dem bitteren Beigeschmack eines Doppelfehls: weder Liga noch Europa retten konnten seine Ideen.

Sean dyche lehnte ab – de zerbi steht vor der zerreißprobe
Die Spurs suchten zuerst das Not-Not-Protokoll: Sean Dyche, Feuerwehrmann in Everton, Burnley und gerade frisch gerettetem Forest. Doch die Gespräche platzten an der Gehaltsstruktur und an Dyches Forderung nach Vollmacht über den Kader. Nun rückt Roberto De Zerbi ins Rampenlicht – ein Trainer, der bei Brighton Hochglanz-Fußball lehrte, aber noch nie einen Abstiegskampf in dieser Liga gestemmt hat.
Sein Erstes: am 5. April in Sunderland, Stadium of Light. Das Stadion ist berüchtigt für Novemberstimmung im Frühjahr, und die Black Cats wollen den großen Namen von der Themse als Aufstiegsleiter missbrauchen. Danach warten Aston Villa, Chelsea und Everton – alles Klubs, die sich Europa erhoffen und keine Gnade kennen.
Die rote Markierung im Kalender: 25. April, Molineux gegen die Wolves. Erstes Liga-Siegjahr 2026? Ohne drei Punkte dort droht Tottenham der Abstieg vor eigenem Publikum. Die Zahlen sind gnadenlos: seit 19 Ligaspielen nur ein Erfolg, 18 Gegentore in den letzten fünf Partien, eine Tordifferenz von minus 21. Die Uhr tickt, und die Premier League wartet nicht auf Sentimentalitäten.
