Torino im umbruch: d'aversa soll die abstiegsgefahr bannen
Der Trainerwechsel beim Torino FC steht unmittelbar bevor – und das mitten im Abstiegskampf. Marco Baroni ist entlassen, Roberto D'Aversa übernimmt das Ruder, um die Mannschaft aus der Gefahrenzone zu führen. Der Start gegen Maurizio Sarris Lazio wird zur Feuerprobe.
Die zahlen sprechen für sich
Baronis Bilanz war desaströs: Die 3:0-Niederlage gegen Genoa war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Davor gab es bereits empfindliche Heimpleiten gegen Bologna (1:2) und eine regelrechte Demütigung in Como (0:6). D'Aversa steht nun vor der Herkulesaufgabe, die Defensive zu stabilisieren und die Offensive wieder zum Leben zu erwecken. Die Torquote des Torino ist alarmierend gering: nur 25 Treffer in 27 Spielen.
Auch Lazio strahlt derzeit keine Torgefahr aus – mit lediglich 26 erzielten Treffern liegen die Römer kaum besser da. Das könnte den Schlüssel zum Spiel liefern: Ein knappes Ergebnis, möglicherweise ein Unentschieden. Die Wettanbieter sehen das ähnlich, mit Quoten von 1,51 bis 1,53 für "Unter 2,5 Tore".

Sarri denkt schon an das pokal-halbfinale
Maurizio Sarri hat andere Sorgen. Die bevorstehenden Pokal-Halbfinale gegen Atalanta Bergamo haben oberste Priorität. Es ist nicht auszuschließen, dass er gegen Torino einige seiner Leistungsträger schonen wird, um sie für das wichtigere Spiel am Mittwoch fit zu halten. Verletzungsbedingt fehlen ohnehin bereits mehrere Schlüsselspieler.
Die Statistik spricht jedoch für Lazio: Die Römer haben bereits zweimal in Folge auswärts in Turin gewonnen. Im Hinspiel gab es ein spektakuläres 3:3, wobei Torino erst in der Nachspielzeit durch einen Elfmeter den Ausgleich erzielte. Die Partie verspricht spannend zu werden, auch wenn beide Mannschaften aktuell mit ihren Problemen zu kämpfen haben.
Die klare Botschaft an D'Aversa: Er muss den Torino FC sofort stabilisieren. Andernfalls droht der Gang in die Zweitklassigkeit. Die Zeit drängt.
