Topuria zerfleischt pimblett: „eine kleine wurst, die ich nicht mehr im blick habe“
Die Feindschaft zwischen Ilia Topuria und Paddy Pimblett ist so hartnäckig wie ein spanischer Stier. Während Pimblett im Januar eine Chance auf den Interims-Leichtgewichtstitel und damit einen Kampf gegen Topuria vergeben hat, lässt der georgisch-spanische Kämpfer nun seine deutlichen Zweifel an Pimbletts Fähigkeiten offenbart – und das mit Ansage.
Die ernüchterung nach gaethje
Pimblett, der als Favorit gegen Justin Gaethje ins Rennen ging, erlitt eine deutliche Niederlage. Viele sahen in Gaethje einen Kämpfer in der Krise, doch Pimblett wurde einer Lektion in Striking unterzogen, die ihm die Luft aus den Segeln nahm. Topuria zeigte sich wenig überrascht: „Ich war ein wenig enttäuscht, wie schlecht Paddy wirklich ist. Gaethje hätte ihn fast beendet, und in 25 Minuten hat er ihm eine Lektion erteilt, um den Hype um seine Person zu dämpfen.“
Der „Matador“, wie Topuria genannt wird, erklärte, dass er Pimblett höher eingeschätzt hatte. Er betonte, dass Pimblett seine Technik und sein Können in diesem Sport nicht verbessern könne, „es sei denn, er würde sterben und wiedergeboren werden.“
„Ich sehe ihn nicht mehr im Blick“, fuhr Topuria fort. „Ich musste nicht einmal in den Octagon steigen, um ihn zu besiegen. Das fühlt sich sogar ein wenig besser an.“

Ein verpasster moment der wahrheit
Die Niederlage gegen Gaethje offenbarte Schwächen in Pimbletts Strategie. Obwohl er sich der ungeschlagenen Bilanz in der UFC bedient und die berühmte Behauptung, dass man einen Scouser nicht k.o. schlagen könne, bestätigte, war der Preis dafür hoch. Sein Gesicht nach dem Kampf spiegelte die Folgen der Treffer von Gaethje wider, der ihm deutlich demonstrierte, dass er im Standkampf noch einige Klassen besser ist.
Besonders auffällig war, dass Pimblett seine Wrestling-Fähigkeiten, sein vermeintliches Spezialgebiet, kaum einsetzte. Seine Versuche, Gaethje zu Boden zu bringen, wirkten langsam und unentschlossen.

Die rückkehr pimbletts und die zukunft
Pimblett plant bereits seine Rückkehr am 11. Juli gegen Benoit Saint-Denis. Ein Duell, das ihm die Chance gibt, sich zu rehabilitieren und zu zeigen, dass er das Niveau besitzt, um erneut um einen Titel zu kämpfen. Saint-Denis ist ein kompletter Kämpfer, der im Striking ähnlich anfällig ist wie Pimblett selbst. Ob das für eine spannende Auseinandersetzung sorgen wird, bleibt abzuwarten. Aber eines ist klar: Topurias Worte sind ein harter Schlag für Pimblett und ein deutliches Signal, dass die Distanz zwischen den beiden Kämpfern größer ist denn je.
