Topuria plantiert comeback-ambitionen: titelkampf im visier!
Kaum zwölf Tage nach dem packenden UFC-Kampf in Mexiko-Stadt macht Ilia Topuria, der 'Matador', deutlich: Sein Blick ist bereits auf die Rückkehr in die Octagon und die Rückeroberung des Federgewichtstitels gerichtet. Trotz schmerzhafter Erinnerungen an die Auseinandersetzung mit Justin Gaethje und der Notwendigkeit einer Erholung von zwei Orbitalfrakturen und einem Nasenbeinbruch, lodert der Siegeshunger in ihm wieder auf.

Die medizinische prognose: ein realistischer zeitplan
Sein Konditionstrainer Jesús Gallo, der in Miami ansässig ist, gab gegenüber Jorge Ebro einen Einblick in den Heilungsprozess. Die Ärzte sehen eine vollständige Genesung innerhalb von sechs bis acht Wochen vor, insbesondere da es keine Verschiebungen der Knochenbrüche im Orbitalbereich gab. „Das ist eine sehr gute Nachricht für seinen Comeback-Zeitplan“, so Gallo.
Doch die Rückkehr in den Ring ist ein weiterer Schritt. Gallo betonte, dass es nach der Heilungsphase noch Zeit für eine Stabilisierung und schrittweise Steigerung des Trainingsraums braucht. „Wir sprechen hier von mindestens zwei bis drei Monaten, bevor er wieder vollumfänglich trainieren und in Sparringseinheiten eingreifen kann“, erklärte er. Die Intensität des Trainings muss langsam aufgebaut werden, um eine erneute Verletzung zu vermeiden. Der Druck ist enorm.
Die Frage nach einem möglichen Rematch gegen Gaethje ließ sich Gallo nicht entgehen. Er wagte die Prognose, dass ein erneuter Kampf entweder im Dezember oder im Januar stattfinden könnte, obwohl ein Start im Frühjahr 2025 wahrscheinlicher ist. Die Fans dürfen sich also auf ein spannendes Kapitel in der Karriere des georgischen Kämpfers freuen.
