Todesdrohungen per whatsapp: stefanini kämpft trotzdem

Eine Pistolenfoto, die Namen ihrer Eltern, ihr Geburtsort – und die klare Botschaft: Verlier, oder du stirbst. Lucrezia Stefanini, die 27-jährige Italienerin und Weltranglisten-138., betrat das Court in Indian Wells mit diesem Alptraum im Kopf. Das ist kein Clickbait. Das ist der Stand des professionellen Tennis im Jahr 2026.

Todesdrohungen direkt auf dem handy – eine neue, gefährliche dimension

Todesdrohungen direkt auf dem handy – eine neue, gefährliche dimension

Beleidigungen und Drohungen von Wettbetrügern in den sozialen Netzwerken kennt die Tennisszene leider schon seit Jahren. Aber was Stefanini erlebte, geht weit darüber hinaus. Auf ihrer privaten WhatsApp-Nummer – nicht auf einem öffentlichen Profil, sondern auf ihrem persönlichen Anschluss – erhielt sie vor ihrem Qualifikationsspiel Nachrichten, die unmissverständlich waren. Wer diese Nummer hat, kennt sie. Das ist der erschreckende Kern der Geschichte.

In einem Video auf ihrem Instagram-Profil schilderte sie den Vorfall ohne Umschweife: „Ich mache dieses Video, um anzuzeigen, was mir passiert ist. Auf meiner WhatsApp-Nummer habe ich Todesdrohungen erhalten, falls ich das Spiel nicht verliere. Man hat mir ein Foto einer Pistole geschickt, die Namen meiner Eltern geschrieben, den Ort, wo ich geboren wurde. Eine sehr ernste Sache.