Ziereis' comeback in vilzing: ein jahr länger?

Die Hoffnung stirbt zuletzt – und in Vilzing keimt sie neu auf, wenn es um Markus Ziereis geht. Der Stürmerstar, der den Regionalligisten im Sommer 2025 mit großen Erwartungen verstärken sollte, erlitt kurz nach seinem Wechsel einen verheerenden Kreuzbandriss. Doch der gebürtige Rodinger scheint unbeirrt und plant, bereits im kommenden Sommer wieder auf dem Platz zu stehen – ein Jahr später als ursprünglich geplant.

Ein bitterböses debüt und eine serie von verletzungen

Ziereis’ Ankunft in Vilzing sorgte für Begeisterung. Der ehemalige Profi sollte die fehlende Durchschlagskraft im Angriff bringen und den einzigen Regionalligisten der Oberpfalz zu neuen Erfolgen führen. Doch das Schicksal nahm seinen Lauf: Bereits in der Sommervorbereitung verletzte sich der Angreifer schwer am Knie, ein Kreuzbandriss beendete jäh seine Träume von einem erfolgreichen Start. Vilzing war nicht verschont geblieben, denn auch Martin Tiefenbrunner, Jakob Zitzelsberger und weitere Offensivkräfte fielen mit schweren Verletzungen aus – eine Misere, die den Verein im Frühjahr 2026 zusätzlich belastete. Trainer Thorsten Kirschbaum sprach von „unglaublichem Verletzungspech“, das seine Mannschaft hart traf.

Von 1860 münchen bis vilzing: eine beeindruckende karriere

Von 1860 münchen bis vilzing: eine beeindruckende karriere

Markus Ziereis blickt auf eine beachtliche Karriere zurück. Seine Zeit bei 1860 München (2010-2013 und 2017-2020) ist legendär, gefolgt von Stationen in Frankfurt, Darmstadt, Chemnitz, Regensburg und Bayreuth. Auch beim VfB Oldenburg (2023-2025) hinterließ er einen positiven Eindruck. 95 Drittliga-Spiele und zahlreiche Trophäen als Torschützenkönig zeugen von seiner Klasse. Umso größer ist die Enttäuschung, dass er seine Vielseitigkeit und sein Torinstinkt in Vilzing bislang nicht zeigen konnte.

Die rückkehr in die heimat und die hoffnung der fans

Die rückkehr in die heimat und die hoffnung der fans

Die Verpflichtung von Ziereis im Sommer 2025 war ein echtes Statement des Vereins und sorgte für große Euphorie im Umfeld. Spartenleiter Roland Dachauer freute sich über die Rückkehr des gebürtigen Rodingers in die Heimat. Doch die Fans mussten sich in Geduld üben. Ziereis beobachtete seine Mannschaftskollegen von der Tribüne, stets mit dem Ziel im Blick, wieder auf dem Platz zu stehen. „Mit dem Genesungsverlauf bin ich soweit zufrieden“, erklärte er kürzlich. „Aber es ist schwer, eine Prognose zu stellen, wann ich wieder spielen kann.“

Ein lichtblick am horizont – mit realistischen erwartungen

Ein lichtblick am horizont – mit realistischen erwartungen

Die Vilzinger Fans dürfen sich also noch etwas gedulden. Ziereis will seine Karriere nicht beenden und arbeitet hart an seiner Rückkehr. Seine Erfahrung und sein Torinstinkt könnten der Mannschaft in der kommenden Saison entscheidend helfen. Allerdings sollten die Erwartungen realistisch sein: Die nötige Zeit zur vollständigen Genesung und Integration in das Team wird er brauchen. Dennoch ist die Hoffnung groß, dass der Stürmerstar bald wieder seine Treffsicherheit unter Beweis stellen kann und den Huthgarten-Kickern zu neuen Erfolgen verhilft. Denn eins ist klar: Ein Markus Ziereis in Topform ist eine Bereicherung für jede Mannschaft.