Ziereis' comeback in vilzing: ein jahr der geduld?
Die Regionalliga bayern hält die Atem an: Markus Ziereis, die Hoffnungsträger für die DJK Vilzing, muss sich noch etwas gedulden. Ein Kreuzbandriss hat dem erfahrenen Stürmer einen Strich durch die Rechnung gezogen, und der Weg zurück auf den Rasen gestaltet sich zäh.
Ein sommer der enttäuschung
Mit großem Tamtam wurde Ziereis im vergangenen Sommer an die Huthgarten-Kicker verliehen, ein Mann, der bereits in der 3. Liga und sogar bei 1860 München sein Können bewiesen hat. Doch der Traum platzte abrupt. Bereits in der Sommervorbereitung, am 12. Juli, erlitt der Angreifer im Mittelkreis einen verheerenden Kreuzbandriss, verbunden mit Innenbandrisse und Meniskusschaden. Eine Verletzung, die nicht nur ihn, sondern auch den gesamten Verein schockierte.
Die Situation in Vilzing ist ohnehin angespannt. Neben Ziereis kämpfen auch Martin Tiefenbrunner und Jakob Zitzelsberger mit Kreuzbandriss-Nachwirkungen. Eine veritable Personalmisere im Angriff, die sich im Frühjahr 2026 noch verschärfte, als weitere Stammkräfte wie Erol Özbay, Daniel Steininger und Andreas Jünger ausfielen. „So viel Verletzungspech, das ist einfach nicht normal“, kommentierte Trainer Thorsten Kirschbaum die Lage.

Vom löwen zum huthgarten: eine karriere voller höhen und tiefen
Ziereis blickt auf eine beachtliche Karriere zurück. Nach seiner Zeit bei 1860 München, wo er zwischen 2010 und 2017 zweimal das Trikot der Sechziger trug, folgten Stationen in Frankfurt, Darmstadt, Chemnitz, Regensburg und Bayreuth, bevor er schließlich in seiner Heimat Oberpfalz landete. 95 Drittliga-Spiele und zahlreiche Trophäen als Torschützenkönig zeugen von seiner Qualität. Seine Erfahrung und sein Torinstinkt könnten Vilzing in der Regionalliga bayern enorm weiterhelfen.
Doch der Weg zurück ist lang. Ziereis trainiert zwar individuell, am Mannschaftstraining ist er noch nicht einsatzbereit. Eine genaue Prognose, wann er wieder spielen kann, ist schwierig. Sein Ziel ist klar: Er will fit werden und spätestens im Sommer 2026 wieder auf dem Platz stehen. Aber er nagelt sich nicht fest. Zweikämpfe und volles Training sind noch tabu.
Die Fans der DJK Vilzing hoffen auf ein Wunder, auf eine schnelle und vollständige Genesung ihres Hoffnungsträgers. Denn eines ist sicher: Mit Markus Ziereis im Sturm würde die DJK Vilzing deutlich gefährlicher aussehen.
Ob der Stürmer tatsächlich im Sommer 2026 wieder in Vilzing auf Torejagd gehen kann, bleibt abzuwarten. Doch eines ist gewiss: Die Geduld zahlt sich hoffentlich aus und Ziereis wird bald wieder das Leder im Netz zappeln lassen. Die Anhänger dürfen sich auf sein erstes Pflichtspieltor für die Huthgarten-Kicker freuen.
