Viviano schießt gegen ranieri: „kein heiliger, der gasperini zähmen kann!
Rom – Der römische fußball brodelt! Ex-Torwart Emiliano Viviano hat in einer Live-Diskussion auf Sportium.fun scharfe Kritik an Roma-Sportdirektor Dan Friedkin geübt. Sein Urteil: Ranieri sei nicht in der Lage, Gian Piero Gasperini zu kontrollieren. Ein Statement, das für Aufsehen sorgt und die ohnehin angespannte Lage im Lazialer Hauptstadtklub weiter verschärft.

Gasperini: ein unruheständler mit erfolgsgarantie
Viviano ließ seiner Enttäuschung freien Lauf und betonte, dass Friedkin offenbar unterschätzt habe, was die Anstellung von Gasperini bedeute. „Ranieri ist kein Jesus Christus“, so der ehemalige Schlussmann unmissverständlich. „Wenn man Gasperini holt, muss man auch akzeptieren, dass er ein schwieriger Charakter ist, der ständig Streitereien mit Sportdirektoren hat. Aber genau diese Streitereien haben ihm auch zu Erfolgen verholfen: er hat Spieler aus dem Nichts zu Stars gemacht und sogar die Europa League gewonnen!“
Die Worte des Kritikers treffen einen Nerv. Gasperini ist bekannt für seinen unkonventionellen Führungsstil und seine ständigen Konflikte mit den Verantwortlichen. Doch gleichzeitig hat er bewiesen, dass er in der Lage ist, aus vermeintlich aussichtslosen Mannschaften herausragende Leistungen herauszuholen. Friedkins Versuch, den erfahrenen Coach zu „zähmen“, scheint demnach auf Granit gestoßen zu sein.
Die Konsequenzen? Viviano legt den Finger auf die Wunde: „Entweder man nimmt Gasperini so an, wie er ist, oder man holt sich einen Trainer, der leichter zu handhaben ist.“ Ob Friedkin nun seine Strategie überdenken wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Die Äußerungen Vivianos haben die Diskussion um die Zukunft von Gasperini und die Führung von Roma neu entfacht.
Die Zahlen lügen nicht: Unter Gasperini hat sich die Mannschaft in entscheidenden Spielen stets neu erfunden. Es war eben nie ein agnellino, ein unschuldiges Lamm, das man nach Belieben lenken kann. Und Viviano erinnert daran, dass man eben genau das akzeptieren muss, wenn man einen Mann wie Gasperini engagiert – oder sich gleich einen formelleren, aber vielleicht auch weniger erfolgreichen Weg sucht.
