Vbl grand final: rieck kämpft um die titelverteidigung!
Überraschungsmomente gab es in der Gruppe 1 des VBL Grand Finals zwar nicht im Sinne eines kompletten Favoritensterbens, doch ein Top-Spieler musste die Segel streichen – und das dank einer starken Leistung von Levy Finn Rieck. Der Leipziger hat sich damit eine neue Chance auf die Verteidigung seines Titels erobert, während für Yuval Blizovsky die Reise bereits frühzeitig endet.
Direkter vergleich entscheidet über das aus
Das Duell zwischen Titelverteidiger Levy Finn Rieck und dem FC-24-Vizeweltmeister Yuval Blizovsky war ein endspiel vor der Endrunde. Beide Spieler standen nach zwei Niederlagen zum Start vor dem Aus, und nur der Sieger konnte sich Hoffnungen auf den Einzug in die Zwischenrunde machen. Rieck bewies Nervenstärke und setzte sich mit 5:3 gegen den Israeli vom SC Paderborn durch. Ein verdienter Sieg, der ihm den Traum von der Titelverteidigung am Leben erhält.
Für Blizovsky hingegen bedeutet die Niederlage das vorzeitige Ausscheiden aus dem VBL Grand Final. Der Traum vom deutschen Einzelmeistertitel ist für ihn im Jahr 2026 geplatzt. Allerdings muss Rieck sich noch durch die Zwischenrunde kämpfen, um sich einen der begehrten Plätze unter den besten 16 zu sichern. Dort trifft er auf starke Konkurrenten wie Marc Landwehr aus Leverkusen, Jamie Bartel aus Bochum und den DFB-ePokalsieger Jannis Pütz.

'Nassada' im torrausch und weitere überraschungen
Während Rieck noch um seinen Platz kämpfen muss, haben bereits einige Spieler die Gruppenphase überstanden. Furkan Kayacik (Bayern), Steffen Pöppe (Hamburg), Arda Gümüs (Heidenheim) und Francesco Allocca (Dortmund) sind mit drei Siegen direkt für das Achtelfinale qualifiziert. Besonders hervorzuheben ist Nassim Dahman aus Freiburg, der als 'Nassada' bekannt ist, mit einer beeindruckenden Leistung glänzte. 39 Treffer erzielte er in seinen vier Partien, während Rieck und Allocca regelrecht von ihm überrollt wurden. Auch Arda Gümüs war in Topform und erzielte fast genauso viele Tore wie Dahman – 38 Stück, darunter ein deutlicher 15:6-Sieg gegen Ben Ludwig von St. Pauli.
Neben Blizovsky müssen sich auch Rick Mietzsch (Elversberg), Riad Fazlija (Hannover), Ruben dos Santos Pereira (Kaiserslautern) und Ermin Bukvic (Kiel) aus dem Rennen verabschieden. Die Gruppe 2 wird am Mittwochabend die restlichen Achtelfinalisten und die verbleibenden Spieler für die Zwischenrunde ermitteln. Die Spannung steigt, denn mit dabei sind unter anderem Umut Gültekin, Berkay Demirci und Koray Kücükgünar – Namen, die den deutschen eSport-Szene vertraut sind.
Das VBL Grand Final wird in der kommenden Saison deutlich umfangreicher. Statt der gewohnten Gruppen- und K.-o.-Phase über wenige Tage verteilt, erstreckt sich die Endrunde nun über anderthalb Wochen, mit dem großen Finale am 19. April in Hamburg. Die lange Durststrecke bietet den Spielern mehr Zeit, sich zu sammeln und ihre Strategien zu verfeinern. Doch eines ist klar: Der Kampf um den Titel wird härter und spannender denn je.
