Struff steigt aus: münchen ohne lokalhelden-duell!

Schock in München: Jan-Lennard Struff, der Titelgewinner von 2024, muss kurz vor seinem Erstrundenspiel beim ATP-Turnier krankheitsbedingt absagen. Das bedeutet einen herben Rückschlag für die heimischen Tennis-Fans und verändert die Titelchancen des mit 2,56 Millionen Euro dotierten 500er-Turniers.

Ein rückschlag für das turnier und die fans

Ein rückschlag für das turnier und die fans

Die Nachricht kam unerwartet: Der 35-jährige Struff, der dank Wildcard überhaupt erst im Hauptfeld starten durfte, klagte über gesundheitliche Probleme. Das Duell gegen den an Nummer fünf gesetzten Argentinier Francisco Cerundulo, gegen den er im Vorjahr bereits in der ersten Runde verloren hatte, wird somit nicht stattfinden. Ein bitterer Moment, insbesondere angesichts der hohen Erwartungen an den Lokalhelden.

Für Struff rückt als „Lucky Loser“ der Inder Sumit Nagal nach. Ein Wechsel im Tableau, der sicherlich nicht für Überraschungen sorgen wird, aber dennoch die Dynamik des Turniers verändert. Struffs Rückzug gilt vorerst lediglich für das Einzel; er wird weiterhin mit Yannick Hanfmann im Doppel antreten, wo sie gegen das hoch gehandelte Duo Goransson/King um den Einzug in die nächste Runde kämpfen.

Alexander Zverev, der Titelverteidiger, scheint derweil unbeeindruckt zu sein und trifft in seinem Auftaktmatch auf den Serben Miomir Kecmanovic. Die Partie verspricht ein spannendes Duell auf Augenhöhe, und Zverev wird alles daran setzen, seine Titelverteidigung erfolgreich zu gestalten. Doch der Sturz Struffs wirft einen Schatten auf das Turniergeschehen und zeigt, wie schnell sich die Pläne im Sport ändern können.

Die Zahl spricht für sich: Es ist das zweite Mal in drei Jahren, dass ein hoch gehandeltes deutsches Einzel steht. Die Zuschauer müssen sich nun auf ein anderes Geschehen konzentrieren, während Nagal nun unerwartet ins Turnier eingreift und sein Glück versucht. Ob er Cerundolos Schwächen ausnutzen kann, bleibt abzuwarten.