Streit bei psg: luis enrique setzt dembélé grenzen vor champions league-duell
Enrique kontert dembélés kritik
Paris Saint-Germain-Trainer Luis Enrique hat vor dem Hinspiel im Achtelfinale der Champions Leaguegegen AS Monaco deutlich gemacht, dass kein Spieler größer sein darf als der Verein. Seine Reaktion folgte auf Äußerungen von Ousmane Dembélé nach der überraschenden 3:1-Niederlage gegen Rennes, die PSG die Tabellenführung in der Ligue 1 kostete.

Dembélés vorwürfe nach der niederlage
Dembélé hatte nach dem Spiel angedeutet, dass seine Mitspieler zu individualistisch agierten und die Mannschaft den Zusammenhalt verloren habe, der sie in der vergangenen Saison zum Erfolg führte. Er sagte: „Wenn wir als Einzelspieler spielen, wird es nicht funktionieren.“ Diese Kritik stieß bei Luis Enrique auf wenig Verständnis.

"Aussagen der spieler sind wertlos"
Der spanische Trainer wies die Aussagen des französischen Nationalspielers scharf zurück: „Die Aussagen der Spieler nach dem Spiel sind absolut wertlos. Auch die Aussagen der Trainer sind wertlos. Ich werde keine Frage eines Spielers beantworten, keine Reaktion eines Spielers.“ Er betonte: „Ich werde niemals zulassen, dass ein Spieler über dem Verein steht. Das ist klar.“

Enriques klare linie
Luis Enrique machte deutlich, dass diese Haltung nicht nur ihm gilt, sondern auch dem Sportdirektor und dem Präsidenten. „Diese Aussagen sind wertlos. Sie sind das Ergebnis von Wut nach einem Spiel, und das ist klar. Wir haben nichts zu verlieren.“ Seine strenge Führungspolitik hat PSG bereits zu einem stärkeren Team zusammengefügt.

Monaco als harter gegner
Das Team trifft nun in einem Doppelspiel auf Monaco, um einen Platz in der Champions League zu erreichen. Nach dem Gewinn des Wettbewerbs in der letzten Saison, lief es in der Liga nicht optimal für PSG, mit nur dem 11. Platz in der Gruppenphase. Monaco hat PSG bereits in dieser Saison in der Ligue 1 geschlagen und präsentiert sich defensiv stabil, mit vier Spielen ohne Gegentor in den letzten sechs Partien.
Personalsorgen bei monaco
Monacos Trainer Sébastien Pocognoli muss vor dem Spiel die Fitness von Maghnes Akliouche, Lamine Camara und Ansu Fati abwarten. Er betonte jedoch, dass das Ergebnis der Krawatte nicht über den Erfolg der Saison seines Teams entscheiden wird. „Die größte Herausforderung ist für mich eine erfolgreiche Saison zu haben. Das Spiel am Dienstag ist Teil dieses Ziels.“
Monaco sieht sich als außenseiter
Pocognoli fügte hinzu: „Es gibt keinen zusätzlichen Druck oder Erwartungen an dieses Spiel, auch wenn wir gegen PSG in der Champions League spielen. Sie sind der Titelverteidiger und wollen sich erneut beweisen. Die Realität ist, dass wir die Außenseiter sind, und wir müssen diese Rolle annehmen und alles tun, um eine echte Chance auf die Qualifikation zu haben.“
