Rieck rettet sich ins zwischenfincale – blizovsky fliegt raus

Levy Finn Rieck lebt. Der Titelverteidiger schmetterte Yuval Blizovsky mit 5:3 und buchte den letzten verfügbaren Zwischenrunden-Platz in Gruppe 1. Für den Vizeweltmeister ist dagegen schon am Dienstag Endstation – ohne jede Chance auf die deutsche Krone 2026.

Drama in der schweizer runde

Beide hatten noch einmal Fahrt aufgenommen: nach je zwei Pleiten zum Auftakt schraubten sich Rieck und Blizovsky in Spiel drei auf Erfolgskurs. Im direkten Duell ging es um alles oder nichts – ein K.o. innerhalb der Vorrunde. Rieck erwischte den besseren Start, nutzte die Lücken, die Blizovskys Defensive bot, und stellte auf 3:1. Der Israeli kämpfte sich heran, doch der Leipziger ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. 5:3 – Zahlen, die Blizovsky mit Flugticket nach Hause verbinden.

Damit verpasst der SC-Paderborn-Profi nicht nur Hamburg, sondern auch die Titelchance 2026. Rieck muss zwar noch eine Runde früher ran, darf aber weiter vom zweiten Stern träumen.

Andere jubeln bereits

Andere jubeln bereits

Während Rieck noch zittern muss, haben Furkan Kayacik (Bayern), Steffen Pöppe (Hamburg), Arda Gümüs (Heidenheim) und Francesco Allocca (Dortmund) ihr Ticket fürs Achtelfinale am 19. April sicher. Alle drei Siege, kein Stolperer.

Den vorläufigen Höhepunkt setzte Nassim Dahman. „Nassada“ schraubte sich auf 4:0-Siege und fegte sogar Topstars vom Platz: Rieck unterließ er 14 Gegentore, gegen Allocca waren es noch zehn. In vier Partien erzielte der Freiburger 39 Treffer – ein Torrausch, der selbst das Statistik-Team ins Stottern bringt.

Auch Gümüs schlug ein. 38 Tore stehen auf seinem Konto, die höchste Einzelpartie lieferte er sich gegen Ben Ludwig: 15:6 – ein Spiel, das eher an ein Basketball-Ergebnis erinnert.

Gruppe 2 folgt am mittwoch

Gruppe 2 folgt am mittwoch

Nun richtet sich der Blick auf Gruppe 2. Ab 18 Uhr entscheiden Umut Gültekin (RBLZ Gaming), Berkay Demirci (FC St. Pauli) und Koray Kücükgünar (FC Bayern) mit zwölf weiteren Pros, wer direkt ins Achtelfinale einzieht und wer die Zwischenrunde quält. Drei Siege reichen, vier sind Luxus – und ein einziger Fehler kann die Reise beenden.

Das neue Format streckt sich bis zum 19. April. Statt wie früher an zwei Tagen durchzupowern, dauert das VBL Grand Final in diesem Jahr anderthalb Wochen – mehr Luft für Spekulationen, mehr Zeit für Nerven.

Rieck hat seine Chance genutzt. Ob er sie in Hamburg zu neuem Gold verwandelt, entscheidet sich schon am Donnerstag. Wer zögert, fliegt – und das wissen jet alle.