Rb leipzig: klare torwart-hierarchie für die zukunft – gulacsi, vandevoordt und zingerle verlängern

Rb leipzig setzt auf bewährte und junge kräfte im tor

RB Leipzig hat die Zukunft seiner Torwartpositionen geklärt. Der Verein gab am Montag die Vertragsverlängerungen von Peter Gulacsi, Maarten Vandevoordt und Leopold Zingerle bekannt. Damit stellt der Bundesligist eine starke und zukunftsorientierte Torwartriege auf.

Gulacsi verlängert bis 2027

Der Routinier Peter Gulacsi, seit 2015 beim Verein, verlängert seinen Vertrag um ein weiteres Jahr bis 2027. Trotz des bevorstehenden Generationenwechsels zeigt sich der Klub von der Erfahrung und der Loyalität Gulacsis überzeugt. Er kam 2015 von Salzburg und verdrängte 2016 Fabio Coltorti aus dem Tor.

Vandevoordt wird zur nummer eins aufgebaut

Vandevoordt wird zur nummer eins aufgebaut

Der belgische Torwart Maarten Vandevoordt, erst 23 Jahre alt, erhält einen neuen Vertrag bis 2030 und soll in Zukunft die Nummer eins im Tor von RB Leipzig werden. Er wurde bereits 2022 für 10 Millionen Euro von KRC Genk verpflichtet, reifte aber zunächst weiter in Belgien heran. Bisher sammelte er in 15 Pflichtspielen Erfahrungen, vor allem im DFB-Pokal.

Zingerle bleibt als nummer drei

Zingerle bleibt als nummer drei

Auch Leopold Zingerle, intern hoch angesehen, erhält einen neuen Vertrag. Er unterschreibt bis 2028 und wird weiterhin die dritte Wahl im Tor sein. Seine Erfahrung und seine Leistungen im Training sind für das Team wertvoll. Er war dessen Vertrag im Sommer ausgelaufen.

Klare worte von sportgeschäftsführer schäfer

„Wir haben extrem viel Qualität auf der Position und sicherlich eines der stärksten Trios der Bundesliga beisammen“, erklärte Sportgeschäftsführer Matthias Schäfer. Die klare Verteilung der Rollen wurde intern mit allen Beteiligten kommuniziert. Schäfer betonte, dass Vandevoordt die Zukunft gehört und seine Qualitäten bereits unter Beweis gestellt hat.

Vandevoordt: perspektive überzeugt

Maarten Vandevoordt zeigte sich von der Perspektive, die ihm die Verantwortlichen aufgezeigt haben, überzeugt: „Die Perspektive, die mir die Verantwortlichen aufgezeigt haben, hat mich wirklich überzeugt.“ Er hofft, sich im Sommer im Tor zu beweisen und auch für die belgische Nationalmannschaft eine Chance zu erhalten, wo er bisher noch auf seinen ersten Einsatz wartet. Thibaut Courtois ist dort jedoch die klare Nummer eins.

Gulacsi akzeptiert den wechsel

Auch Peter Gulacsi akzeptiert den bevorstehenden Wechsel und die neue Hierarchie. „Der Klub und die Stadt sind meine zweite Heimat und Familie, daher war es für mich keine Frage, dass ich hier gern verlängern und in mein zwölftes Jahr gehen möchte“, so Gulacsi. Er hatte in der Vorbereitung noch versucht, sich den Platz als Nummer eins zu sichern, musste aber erkennen, dass die Zukunft Vandevoordt gehört.

Einsatz im viertelfinale gegen bayern

Vandevoordt wird voraussichtlich am Mittwoch im Viertelfinal-Spiel des DFB-Pokals beim FC Bayern München im Tor stehen. Dies bietet ihm eine wichtige Gelegenheit, sich zu zeigen und sich auf seine zukünftige Rolle als Nummer eins vorzubereiten.