Preußen münster: preißinger-comeback naht – sorge um abstieg?
Schalke hat Preußen Münster am Sonntag mit 4:1 überrollt, aber die Nachrichten vom Verletzungspech könnten für die Kleestädter bald etwas Licht in den dunklen Abstiegskampf bringen: Rico Preißinger, der im Gelsenkirchner Duell frühzeitig den Platz verlassen musste, droht nicht so lange auszufallen, wie zunächst befürchtet.

Entwarnung nach schalke-krimi
Die Verletzung des zentralen Mittelfeldspielers, der bei der Halbzeitpause das Feld verlassen musste, war zunächst alarmierend. Ein Ausrenken des kleinen Fingers, wie der Vereinsarzt diagnostizierte, erforderte umgehend weitere Untersuchungen in einem Münsterschen Krankenhaus. Das Ergebnis: Keine strukturelle Verletzung. Ein Glücksfall für die vom Abstieg bedrohten Münsteraner, die ohne ihren Regisseur im Saisonfinale vor großen Herausforderungen stehen.
Preißinger ist mit 26 Einsätzen und einem Notenschnitt von 3,58 ein wichtiger Baustein im Team von Alois Schwartz. Sein Fehlen im Mittelfeld ist spürbar, und ein schnelleres Comeback könnte entscheidend für den Klassenerhalt sein. Die kommenden Spiele gegen Bielefeld (Heim), Hannover (Auswärts), Darmstadt (Heim) und Elversberg (Auswärts) werden zeigen, ob sich diese Hoffnung bewahrheitet.
Die Situation ist ernst: Der Tabellenvorletzte muss in den letzten Spielen punkten, um den Abstieg zu vermeiden. Preißingers Rückkehr, voraussichtlich mit einer Schiene am Finger, gibt dem Team aber einen wichtigen Schub an Moral und taktischer Flexibilität. Es bleibt abzuwarten, ob die Mannschaft diesen Vorteil nutzen kann, um die nötigen Zähler zu holen.
Die Frage ist nicht, ob Münster den Abstiegskampf gewinnen kann, sondern ob die verbleibenden Spieler in der Lage sind, die Lücke zu füllen, die Preißingers Abwesenheit hinterlässt. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Kleestädter die Kur noch kriegen.
