Minnesota zwingt playoff-ticket trotz edwards-ausfall – heat rutschen ins play-in
Ohne Anthony Edwards stampft Minnesota die Pacers nieder, Miami lässt sich von Toronto nach Hause schicken. Die West-Tabelle bebt: Warriors, Celtics, Rockets und Thunder liefern Statement-Siege, ein Rookie schreibt Geschichte.
Jeremiah fears lässt utah alt aussehen
156:137 – die Pelicans schießen die Jazz in die Katakomben. 40 Punkte des 19-jährigen Fears, dazu 12 Assists. Er wird nicht mehr lange „Rookie“ genannt werden. Die Liga hat einen neuen Namen auf dem Radar, und die Scouts in Salt Lake City tasten verzweifelt nach dem Not-Aus-Knopf.
Phoenix versinkt im eigenen Dreierregen. Houston trifft 19 von 39, Booker und Durant schauen ins Leere. 119:105, die Rockets feiern den vierten Sieg in Serie und kratzen an Rang zehn. Die Sonne sinkt tiefer als erwartet.

Currys späte erlösung in sacramento
105:105, 45 Sekunden, Ball an der Seitenlinie. Curry nimmt Davion Mitchell mit einem Crossover mit, tritt zurück, lässt das Netz zittern. 110:105, Spiel entschieden. Die Kings? Zum vierten Mal in Folge gegen die Warriors besiegt. Sacramento hat die Schnauze voll, doch die Liga schreibt: Curry bleibt King-Killer.
Boston bremst Charlotte mit einem 113:102, Tatum setzt 34 ohne zu schnaufen. Die Hornets verlieren den Faden, die Celtics den Atem nicht. Im Osten bleibt nur noch ein halber Spieltag Vorsprung – die Jagd beginnt.
Heat fallen durchs play-in-eis
Miami wollte im Banknorth-Air Canada-Centre nur schnell den Haken kriegen. Stattdessen kassiert man eine 26-Punkt-Klatsche – 95:121. Toronto spielt sich in den Lottery-Traum, Miami in die Wildcard-Falle. Jimmy Butler schaut 37 Minuten lang wie jemand, der vergessen hat, wofür er aufgestanden ist. Nächste Woche heißt es: Sieg oder Saison.
Minnesota dagegen lacht trotz fehlendem Edwards. 124:104 in Indianapolis, Towns und Gobert teilen sich 47 Punkte und 28 Rebounds. Die Timberwolves buchen das Playoff-Ticket – und schicken damit die Lakers auf Platz neun. Die Tabelle lügt nie, sie tritt nur zu.
Oklahoma City zertrümmert die Reste der Lakers 123:87. SGA trifft 30, die Thunder verteidigen mit Handschellen. Die Meisterschaft ist kein Wunschkonzert, sie beginnt mit solchen Nächten.
Die reguläre Saison hat noch acht Tage – und schon jetzt riecht es nach Kerosin. Die Maschinen starten, die Hoffnungen rutschen ins Gepäckfach. Minnesota ist drin, Miami muss umsteigen. Der Rest rechnet, dass er nicht als Nächster dran ist.
