Malinin erlebt olympia-schock: „alles ging so schnell vorbei“

Ilia malinin nach verpatzter kür fassungslos

Ilia Malinin, der bis dato gefeierte „Vierfach-Gott“ im Eiskunstlauf, konnte das Geschehene kaum fassen. Nach einer völlig missglückten Kür bei den Olympischen Spielen in Mailand Cortina 2026, die ihm die vermeintliche Goldmedaille kostete, äußerte er sich schockiert: „Das war definitiv kein angenehmes Gefühl.“ Die Jahre des Trainings, die intensive Vorbereitung – alles schien in einem Augenblick verflogen zu sein.

Keine medaille für den weltmeister

Der US-amerikanische Weltmeister verpasste nicht nur den Sieg, sondern gewann auch keine Medaille. Der achte Platz stellt eine bittere Niederlage für den Team-Olympiasieger dar. Malinin, der aus dem Kurzprogramm noch eine komfortable Führung mitgenommen hatte, wirkte auf dem Eis regelrecht verloren. „Ich hatte keine Zeit, zu verarbeiten, was ich tun sollte oder irgendetwas anderes. Es ging alles so schnell.“

Der druck der olympischen spiele

Als Grund für sein unerwartetes Scheitern nannte Malinin den enormen Druck bei Olympischen Spielen. „Man sagt ja, es gäbe einen Olympiafluch, dass der Goldfavorit bei Olympia immer schlecht läuft. Und genau so ist es dann auch.“ Er gestand: „Es war fast so, als ob ich gar nicht mehr wusste, wo ich im Programm war.“

Verpatzter start und zahlreiche fehler

Schon zu Beginn der Kür patzte Malinin beim vierfachen Axel und stürzte. Im weiteren Verlauf des Programms landete er mehrfach auf dem Eis. „Vor der Kür war ich sehr zuversichtlich, fühlte mich richtig gut – und dann ist es plötzlich vorbei. Plötzlich gleitet dir das, was du in Händen hältst, wieder weg.“

Shaidorow gewinnt überraschend gold

Gold ging stattdessen an den kasachischen Vize-Weltmeister Michail Schaidorow, der nach dem Kurzprogramm noch auf Rang fünf gelegen hatte. Silber sicherte sich der Japaner Yuma Kagiyama, Bronze dessen Landsmann Shun Sato. Eine große Überraschung also, die das Eiskunstlauf-Finale auf den Kopf stellte.

Analysen und ausblick

Die Enttäuschung bei Malinin ist groß, doch er wird sicherlich aus diesem Rückschlag lernen. Die Olympischen Spiele sind oft ein unberechenbares Terrain, auf dem selbst die größten Favoriten scheitern können. Es bleibt abzuwarten, wie sich Malinin in Zukunft entwickeln wird und ob er sich zurückmelden kann. Die Konkurrenz im Eiskunstlauf ist groß und die kommenden Wettkämpfe versprechen Spannung.