Kabwit-poker: basel und le havre wittern ihre chance!

Luzern bangt um sein Juwel! Oscar Kabwit, der Shootingstar der Zentralschweizer, weckt Begehrlichkeiten im In- und Ausland. Der 20-jährige Kongolese scheint auf dem besten Weg zu sein, den Verein in der kommenden Saison zu verlassen – und die Verantwortlichen in Luzern stehen vor einer schwierigen Entscheidung.

Basel macht ernst, le havre beobachtet genau

Basel macht ernst, le havre beobachtet genau

Wie 4-4-2.com exklusiv berichtet, hat der FC basel-Rotblau Kabwit bereits ins Visier genommen. Konkrete Gespräche sollen zwar noch nicht stattgefunden haben, doch das Interesse ist unverkennbar. Doch basel ist nicht der einzige Verehrer des talentierten Offensivspielers. Auch der französische Erstligist Le Havre beschäftigt sich intensiv mit Kabwits Leistungen und könnte nach der Saison ein Angebot unterbreiten. Die Spannung steigt!

Kabwits Entwicklung in Luzern ist geradezu atemberaubend. Vom zunächst zögerlichen Start in der Super League hat er sich zu einem Leistungsträger entwickelt. Seine zwölf direkten Torbeteiligungen in dieser Saison sprechen eine deutliche Sprache. „Seine Entwicklung ist Wahnsinn. Man sieht, was Selbstvertrauen bei einem Offensivspieler bewirken kann“, lobte der ehemalige Luzern-Trainer Mario Frick den jungen Angreifer. Ein Kompliment, das Kabwits Marktwert in die Höhe treibt.

Die finanzielle Lage von Luzern stellt das Ganze jedoch in ein anderes Licht rücken. Dank einer cleveren Klausel im Transfervertrag mit TP Mazembe aus der Demokratischen Republik Kongo kann Luzern Kabwit für lediglich 100.000 Franken fest verpflichten. Ein Schnäppchen, das der Verein unbedingt nutzen will. Aber: Bei einem Weiterverkauf von Kabwit muss Luzern Mazembe mindestens 40 Prozent der Ablösesumme abtreten. Das könnte dazu führen, dass der FC Luzern eine hohe Ablöseforderung stellen muss, um überhaupt im Plus zu landen.

Die nächsten Wochen werden entscheidend sein. Kabwits Leistungen auf dem Platz und die Verhandlungen mit den interessierten Vereinen werden nicht nur seine eigene Zukunft, sondern auch die finanzielle Stabilität des FC Luzern maßgeblich beeinflussen. Es bleibt abzuwarten, ob Luzern in der Lage sein wird, das Talent zu halten oder ob Kabwit nun einen neuen Karriereweg einschlägt. Die Uhr tickt für die Verantwortlichen.