Elfenbeinküste schockiert frankreich: bruder eines stars wird zum helden!
Ein überraschender Sieg der Elfenbeinküste über den amtierenden Weltmeister Frankreich hat für Aufsehen gesorgt und die Kräfteverhältnisse vor der WM 2026 neu bewertet. Der Testspielsieg, der am Donnerstagabend in Nantes gefeiert wurde, sendet ein klares Signal an den DFB und zeigt, dass mit den Ivorern zu rechnen sein könnte.

Ein familien-duell im rampenlicht
Während Rayan Cherki von Manchester City die Führung für Frankreich markierte (45.), sorgten Guela Doué (63.) und Amad Diallo (84.) für den wahren Wendepunkt und den letztendlichen Sieg für die Elfenbeinküste. Besonders interessant: Désiré Doué, der Bruder des Torschützen und Champions-League-Siegers mit Paris Saint-Germain, saß bei den Franzosen die gesamte Partie über auf der Bank. Ein ironisches Detail, das das Duell zusätzlich verkomplizierte.
Nationaltrainer Didier Deschamps setzte offenbar auf Rotation und verzichtete weitgehend auf Spieler des Champions-League-Siegers PSG. Ousmane Dembélé, frischgekrönter Weltfußballer, fand sich ebenso wie sein Bruder Désiré auf der Tribüne wieder und konnte nicht zum Einsatz kommen. Michael Olise von Bayern München zeigte hingegen bis zu seinem Auswechseln eine solide Leistung.
Die Aufstellung der Ivorer war ebenfalls bemerkenswert. Yan Diomande, das junge Talent aus Leipzig, blieb zwar unauffällig, aber seine Präsenz in der Anfangsformation unterstreicht den Anspruch der Mannschaft. Bazoumana Touré von Hoffenheim kam in der zweiten Halbzeit zum Einsatz und belebte das Spiel zusätzlich. Die Leistung der Ivorer war nicht nur ein Sieg, sondern auch ein Statement.
Frankreich muss sich nun auf den finalen Test am Montag in Lille gegen Nordirland konzentrieren, bevor die Weltmeisterschaft beginnt. Das erste Spiel gegen Senegal am 16. Juni wird ein echter Kracher. Die Elfenbeinküste trifft am 20. Juni auf Deutschland – ein Duell, das nun mit ganz anderen Augen gesehen wird. Die Ivorer haben gezeigt, dass sie nicht nur ein unangenehmer Gegner sein können, sondern durchaus das Potenzial haben, die deutsche Mannschaft vor eine harte Nuss zu stellen.
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