Champions league: premier league schnappt sich extra startplatz!

Die Premier League setzt sich im Kampf um die europäischen Startplätze weiter von der Bundesliga ab. Arsenals Sieg gegen Sporting Lissabon katapultierte die englische Liga rechnerisch auf einen zusätzlichen Platz in der kommenden Champions League-Saison – ein herber Schlag für den deutschen Fußball.

Liverpool lauert auf chelsea

Liverpool lauert auf chelsea

Während die Premier League jubelt, könnte sich der FC Liverpool den fünften Rang in der englischen Liga sichern. Der Kampf mit Chelsea verspricht Spannung bis zum Schluss. Die reichste Liga der Welt führt das Rennen um die sogenannten „European Performance Spots“ mit großem Abstand an: 25,013 Punkte sprechen eine deutliche Sprache.

Die Bundesliga hingegen, trotz des wichtigen Siegs von Bayern München gegen Real Madrid (2:1), hinkt hinterher. Mit lediglich 19,714 Punkten liegt die Liga nur knapp hinter Spanien (20,281) auf dem dritten Platz. Bayern, Mainz und Freiburg sind aktuell die einzigen deutschen Vertreter im europäischen Geschäft. Spanien kann auf sechs Teams im Rennen verweisen, was die Überlegenheit der La Liga unterstreicht.

Ein Blick zurück: In der vergangenen Saison sicherten sich Premier League und La Liga den zusätzlichen Startplatz. Ein Jahr zuvor, als der fünfte Platz erstmals für die Teilnahme reichte, profitierten Bundesliga und Serie A. Es zeigt sich, dass die Verteilung der europäischen Plätze ein stetiger Kampf zwischen den Top-Ligen ist. Die Dominanz der Premier League wird nun durch den Erfolg von Arsenal weiter gefestigt.

Die Entwicklung ist besorgniserregend für die Bundesliga. Die Investitionen in die englische Liga zahlen sich aus, während die deutsche Liga hinterherhinkt. Ob es gelingt, das Niveau wieder anzugleichen, bleibt abzuwarten. Die kommenden Transferperioden werden entscheidend sein.

Die Tatsache, dass nur noch drei deutsche Teams in europäischen Wettbewerben vertreten sind, ist ein deutliches Zeichen der Schwäche. Es fehlt an Konstanz und an der Qualität der Kader im Vergleich zu den Top-Ligen. Die Bundesliga muss sich dringend neu erfinden, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.