Jubel und bangen: wer fährt zur wm 2026?

Mai ist da, und mit ihm die fieberhafte Vorfreude auf die Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika. Für die Schweizer Nati tickt die Uhr, denn die Zeit für letzte Beweise rückt immer näher. Während die Ligen in ihren Endphasen stehen, hoffen die Fans, dass ihre Mannschaft in der Lage ist, sich ein Ticket für das größte Fußballturnier der Welt zu sichern. Doch wer gehört zu den heißesten Anwärtern?

Die abwehr: ein bollwerk aus erfahrung und talent

Im Tor scheinen die Positionen relativ klar vergeben. Im Mittelfeld und in der Verteidigung herrscht jedoch ein erbitterter Konkurrenzkampf. Granit Xhaka, der unumstrittene Kapitän, ist ein Fels in der Brandung. Seine Erfahrung und sein Wille sind unersetzlich, und solange er verletzungsfrei bleibt, wird er in Nordamerika mit dabei sein. Remo Freuler, der mit seiner konstanten Leistung überzeugt, ist ebenfalls ein sicherer Kandidat. Seine Zuverlässigkeit gleicht der Präzision einer Schweizer Uhr – oft unterschätzt, aber immer wichtig.

Doch es gibt auch Fragezeichen. Die jungen Innenverteidiger drängen auf ihre Chance, und die Form von einigen Spielern ist momentan nicht optimal. Ein Name, der in diesem Zusammenhang immer wieder fällt, ist Denis Zakaria. Wenn er fit ist, gehört er zweifellos zu den besten Sechser im Team. Seine Vielseitigkeit – er kann sowohl im zentralen Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden – macht ihn für Trainer Murat Yakin zu einer wertvollen Option.

Das mittelfeld: die zukunft gehört den jungen wilden

Das mittelfeld: die zukunft gehört den jungen wilden

Johan Manzambi ist zweifellos einer der Shootingstars des Schweizer Fußballs. Seine Leistungen beim SC Freiburg haben ihn in den Fokus gerückt, und sein Tor und sein Assist gegen die USA zeigten sein Potenzial. Yakin wird sich schwer tun, auf seine Energie und seinen Schwung zu verzichten. Manzambi könnte in Nordamerika zum Schlüsselspieler für die Schweizer Nati werden.

Auch Ardon Jashari hat sich durch seine starke Saison in Belgien und seinen Wechsel zu Milan in den Fokus gerückt. Nach einer Verletzungspause ist er wieder auf dem Weg zurück, und mit seiner Dynamik und seinem Spielverständnis könnte er dem Schweizer Mittelfeld neue Impulse geben. Djibril Sow, nach einer Phase der Unsicherheit wieder in Topform bei Sevilla, ist ebenfalls ein ernstzunehmender Kandidat. Michel Aebischer, der seine Flexibilität bei Pisa unter Beweis stellte, könnte ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.

Nicht zu vergessen Alvyn Sanches, der nach seiner schweren Verletzung langsam wieder in Form kommt. Seine Technik und sein Offensivdrang könnten der Schweizer Nati zusätzlichen Schwung verleihen. Filip Ugrinic könnte ebenfalls überraschen, während Vincent Sierro momentan um seine Teilnahme kämpfen muss.

Die Entscheidung, welche elf Spieler das WM-Ticket lösen, wird für Murat Yakin keine leichte Aufgabe sein. Doch eines ist sicher: Die Zukunft des Schweizer Mittelfelds gehört den jungen Wilden. Die kommenden Testspiele werden zeigen, wer sich den Platz im Aufgebot verdient hat.

Die Testspiele gegen Jordanien und Australien bieten nun die Chance, die letzten offenen Fragen zu klären. Die Spannung ist mit Händen greifbar, und die Schweizer Fans dürfen gespannt sein, wer sie im Sommer in Nordamerika repräsentieren wird. Die Reise zur WM 2026 ist noch nicht vorbei – sie hat gerade erst begonnen.