Bvb träumt von sancho-comeback: ricken öffnet tür zu verhandlungen
Dortmund – Die Gerüchteküche brodelt auf dem Signal Iduna Park! BVB-Boss Lars Ricken hat mit seinen Andeutungen rund um Jadon Sancho für ordentlich Furore gesorgt und den Schwarz-Gelb-Fans die Hoffnung auf eine zweite feste Anbindung des Engländers gemacht. Ein Rückkehrer, der bereits einmal den Ruhrpott erobert hat und nun möglicherweise wieder an die Seite von Marco Reus stürmt – die Vorstellung ist verlockend.
Ricken: „wir beobachten die situation genau“
In einem Gespräch mit Sport Bild ließ Ricken durchblicken, dass der BVB das Talent des 26-jährigen Offensivspielers keineswegs aus den Augen verloren hat. „Wir schauen uns derzeit viele Spieler an und analysieren sie genau. Wir prüfen, ob sie uns besser machen können. Das tun wir auch bei Jadon“, erklärte der Funktionär. Dabei spielte er auf Sanches' auslaufenden Vertrag bei Manchester United an, was die Verhandlungen potenziell deutlich vereinfachen könnte.
Sancho, der zwischen 2017 und 2021 bereits für den BVB spielte und 2024 per Leihe kurzzeitig zurückkehrte, hinterließ in Dortmund einen bleibenden Eindruck. Seine Leistungen sprechen für sich: In 158 Pflichtspielen gelangen ihm 53 Tore und 67 Assists – eine beeindruckende Bilanz, die ihn zu einem Publikumsliebling machte.
Aktuell weilt Sancho auf Leihbasis bei Aston Villa, wo er jedoch Schwierigkeiten hat, an seine Topform anzuknüpfen. In 31 Spielen konnte er lediglich einen Treffer erzielen. Ein erneuter Wechsel, diesmal in eine bereits ihm wohlbekannte Umgebung, könnte für den Angreifer genau das richtige sein, um wieder in Fahrt zu kommen. Die Dortmunder Verantwortlichen scheinen dies zu erkennen und halten die Fühler nach dem ehemaligen Starspieler offen.
Die Rückkehr von Sancho wäre nicht nur sportlich, sondern auch emotional ein Gewinn für den BVB. Der Spieler kennt die Taktik, die Fans und die Atmosphäre im Stadion. Es wäre die perfekte Gelegenheit, eine erfolgreiche Ära wieder aufleben zu lassen und die Euphorie in Dortmund weiter zu schüren. Doch ob die Verhandlungen tatsächlich zustande kommen, bleibt abzuwarten – die Konkurrenz wird groß sein.

Die finanzielle seite der medaille
Ein großes Fragezeichen steht hinter der finanziellen Machbarkeit eines Sancho-Transfers. Manchester United verlangte im Januar 2021 85 Millionen Euro für den Spieler – eine Summe, die für den BVB schwer zu stemmen wäre. Doch mit Sanches' auslaufendem Vertrag könnte sich die Gelegenheit bieten, ihn zu deutlich günstigeren Konditionen zu verpflichten. Es bleibt spannend, wie sich die Situation entwickelt und ob der BVB tatsächlich seinen Traum von einer zweiten Sancho-Ära verwirklichen kann.
Die Zeichen stehen jedenfalls gut. Der BVB ist bekannt dafür, Talente zu fördern und gestandene Spieler wiederzubeleben. Jadon Sancho könnte der nächste Coup werden – ein Coup, der die Bundesliga aufmischen würde.
