Atp finals bleiben in turin: bis 2030 ist es fix!

Torino atmet auf: Die prestigeträchtigen ATP Finals werden auch 2027 in der piemontesischen Hauptstadt ausgetragen. Eine Erleichterung für die Stadt und die Region, die sich nach dem erfolgreichen Start 2021 fest als Austragungsort etabliert hat. Die Gerüchte über einen möglichen Wechsel nach Mailand, die in den letzten Monaten immer wieder die Runde machten, sind damit vom Tisch.

Die entscheidung: ein deal, der sich lohnt

Obwohl eine offizielle Bestätigung der ATP noch aussteht – die letzte Mitteilung von Präsident Andrea Gaudenzi datiert vom November 2023 – gilt die Fortsetzung in Turin als nahezu sicher. Die Verhandlungen zwischen der ATP, der Federazione Italiana Tennis e Padel (FITP) und Sport e Salute, der italienischen Sportbehörde, laufen konstruktiv. Ein Wechsel nach Mailand im nächsten Jahr wäre aus technischen Gründen ohnehin ausgeschlossen gewesen. Die Stadt Turin hat ihren Ruf als erstklassiger Austragungsort für das Turnier gefestigt, und die wirtschaftlichen Vorteile sind immens.

Die Atp Finals generieren im Jahr 2025 einen geschätzten Einfluss von 591 Millionen Euro (laut Boston Consulting Group) und einen sozialen Einfluss von 386 Millionen Euro (laut Open Economics). Mit erwarteten 230.000 Zuschauern, die 8% mehr sind als 2024 und 93% mehr als 2021, beweist das Turnier seine enorme Anziehungskraft.

Governance-streitigkeiten geklärt?

Governance-streitigkeiten geklärt?

Nach anfänglichen Unstimmigkeiten im Zusammenhang mit dem „Decreto Sport“ haben die italienische Tennis-Föderation unter der Leitung von Angelo Binaghi und Sportminister Andrea Abodi ihre Zusammenarbeit intensiviert, um die neuen regulatorischen Bestimmungen umzusetzen. Gaudenzi hatte im November bereits eine deutliche Warnung an die Regierung ausgesprochen: Würde die Regierung die FITP daran hindern, den bestehenden Vertrag mit der ATP zu erfüllen, könnte dies zu erheblichen Problemen führen. Glücklicherweise scheint diese Gefahr nun vorüber zu sein. Die Beteiligten sind sich einig: ein solch erfolgreiches Turnier sollte nicht unnötig gefährdet werden.

Die Entscheidung ist nicht nur für Turin, sondern auch für die gesamte italienische Tennislandschaft ein Gewinn. Regionale Präsident Alberto Cirio und Bürgermeister Stefano Lo Russo sind überzeugt: „Unser Territorium erfüllt alle Voraussetzungen, um die Finals bis 2030 auszurichten.“ Und die anhaltende Begeisterung der Fans spricht Bände.

Währenddessen bereitet sich die Tenniswelt auf das Rolex Monte-Carlo Masters vor, das vom 5. bis 12. April exklusiv auf NOW gestreamt wird. Die Arena di Santa Giulia, erst kürzlich Austragungsort der Olympischen Winterspiele, füllt ihren Veranstaltungskalender für 2027 bereits fleißig – ein Zeichen für die wachsende Bedeutung Italiens im internationalen Sportkalender.

Die Weichen sind gestellt: Turin bleibt die Heimat der ATP Finals – zumindest bis 2030. Ein Versprechen, das die Stadt mit Stolz erfüllt und die Tenniswelt mit Spannung verfolgt.