Thw kiel stürzt ab: pekeler rechnet mit dem team ab

Zwei Niederlagen in einer Woche, Rang fünf in der Tabelle, die Champions League in weite Ferne gerückt – beim THW Kiel brennt gerade alles lichterloh. Und mittendrin steht ein sichtlich erschöpfter Hendrik Pekeler, der nach dem 27:32-Schock beim TVB Stuttgart keine Ausreden mehr sucht, sondern Klartext redet.

Der erste stuttgarter sieg gegen kiel – ausgerechnet jetzt

Es war der 22. Versuch. Zweiundzwanzig Mal hatte Stuttgart gegen die Zebras gespielt, zweiundzwanzig Mal verloren. Dann kam dieser Samstag. Der TVB gewann 32:27 – und das gegen einen THW, der noch vor wenigen Wochen dem bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter Magdeburg die erste Saisonniederlage zugefügt hatte. Die Euphorie von damals? Komplett verflogen.

Was in Schleswig-Holstein gerade passiert, ist keine kleine Delle. Erst die höchste Bundesliga-Heimpleite seit 47 Jahren – das 26:34 gegen Gummersbach. Dann der historische Einbruch in Stuttgart. Zwei Spiele, zwei Demütigungen, ein freier Fall in der Tabelle.

Pekeler findet keine erklärung – und sagt das auch so

Pekeler findet keine erklärung – und sagt das auch so

Pekeler stand nach dem Abpfiff bei Dyn vor der Kamera und wirkte wie jemand, der selbst nicht versteht, was er da gerade erlebt hat. „Dass wir wieder einmal so den Faden in der zweiten Halbzeit verlieren, das ist leider nicht erklärbar