Thw kiel fegt överby raus: jetzt spricht der norweger
Petter Överby hat kein Gesicht mehr im Kieler Profikader. Der 33-jährige Kreisläufer muss den Zebras nach zwei Jahren den Rücken kehren – und das, obwohl der THW zu Saisonbeginn noch vier Rückraum-Tanks auf der Gehaltsliste hatte.
Die wende kam mit pekelers zusage
Als Hendrik Pekeler im Februar sein Okay für ein weiteres Jahr gab, war die Weiche für Överbys Abschied gestellt. Geschäftsführer Viktor Szilagyi hatte schon vor Monaten betont, dass drei Kreisläufer „das Ziel“ seien. Veron Nacinovic (Vertrag bis 2028), Lukas Laube (ausgeliehen von Stuttgart) und eben Pekeler besetzen die Plätze. Für Överby blieb keine Lücke.
Der Norweger spielte 54 Pflichtspiele für Kiel, doch in den entscheidenden Phasen der Königsklasse saß er meist draußen. Jetzt sagt er selbst: „Kiel ist keine Option mehr.“ Eine Rückkehr in die Heimat schließt er aus – „zu früh“. Stattdessen durchforstet sein Berater die Bundesliga und den europäischen Markt. „Die Vereine wissen, was sie bekommen“, wirbt Överby um neue Interessenten.

Kiel spart gehalt und sucht linksaußen
Mit dem Freiraum in der Gehaltsstruktur könnte der Rekordmeister die Lücke auf Linksaußen stopfen. Dort fehlt nach dem Kreuzbandriss von Elias Ellefsen á Skipagøtu ein klarer Dauerbrenner. Sportdirektor Günther Witte ließ verlauten, „immer attraktiv für andere Klubs“ zu sein – ein Satz, der in der Branche als Einladung an freie Agenten gilt.
Överbys Kapitel endet, bevor es richtig begann. Der Handball-Business schläft nie. Der THW schon mal gar nicht.
