Mayoral: kampfgeist nach verletzungs-hölle – europa-ziel noch im blick
Borja Mayoral hat sich in einer seltenen ehrlichen Pressekonferenz zu seinem schwierigen Jahr beim Getafe CF geäußert. Nach einer langen Verletzungspause und einer fragwürdigen taktischen Rolle spricht der Stürmer offen über seinen Kampfgeist, seine Beziehung zu Trainer Quique Setién und die Ambitionen, die Saison noch erfolgreich zu beenden – inklusive eines möglichen Europa-League-Platzes.
Die rückkehr auf den rasen: ein mentaler wendepunkt
Vier Monate der Hölle, wie Mayoral selbst beschreibt, lagen hinter ihm. Die Zwangspause, die er durch eine schwere Verletzung erlitt, war nicht nur physisch, sondern auch mental eine enorme Belastung. “Es ist schrecklich, wenn man das Fußballspielen so sehr liebt und dann gezwungen ist, vom Spielfeldrand aus zuzusehen”, gestand er. Nun, mit seiner Rückkehr und der Möglichkeit, noch einige Spiele zu bestreiten, schätzt er jede Trainingseinheit wie ein Duell auf dem Platz. Eine Erfahrung, die ihn stärker gemacht hat.

Setiéns vertrauen und mayoral's respekt
Die Trainerfrage beschäftigt Getafe seit Wochen. Quique Setién steht im Kreuzfeuer der Kritik, und seine Zukunft ist ungewiss. Mayoral zeigte jedoch Respekt und betonte die gute Beziehung zum Übungsleiter: “Der Trainer hat mich regelmäßig gefragt, wie es mir geht und mich ermutigt, mich nicht zu überstürzen. Seine Sensibilität war enorm.” Er glaubt, dass Setién, nach so vielen Jahren im Verein, das Recht hat, über seine Zukunft zu entscheiden. Eine Entscheidung, die er respektiert, auch wenn sie für den Verein bedeutsam sein wird.

Die verletzungs-saga: mehr als nur körperliche schmerzen
Mayoral spricht offen über die psychischen Auswirkungen seiner Verletzungen. “Ich lebe Fußball intensiv. Das ist meine Leidenschaft, und wenn man diese Leidenschaft nicht ausleben kann, leidet man darunter”, so der Angreifer. Die aktuelle Verletzung sei die schlimmste in seiner Karriere gewesen, aber er habe gelernt, sich mental noch besser darauf vorzubereiten und die kleinen Erfolge zu feiern – wie den Moment, als er im April wieder auf dem Rasen rennen konnte.
Die offensive: eine vielversprechende, wenn auch junge, einheit
Die neu formierte Offensive des Getafe CF hat in den letzten Spielen beeindruckt. Mayoral freut sich darauf, endlich mit seinen neuen Mitspielern auf dem Feld zu stehen und hofft auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. “Wir müssen uns noch besser kennenlernen, aber ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam viel erreichen können.” Die Chemie stimmt, und das ist entscheidend.
Europa-ambitionen: ein kampf bis zum schluss
Trotz der schwierigen Umstände und der jüngsten Niederlage glaubt Mayoral an die Möglichkeit, sich noch für die Europa League zu qualifizieren. “Wir müssen jeden verbleibenden Spieltag wie ein Finale angehen”, forderte er. Ein Europa-League-Platz für Getafe wäre ein Statement – ein Beweis für die kämpferische Mentalität des Teams.
Mayoral blickt nach vorne, gestärkt durch seine Erfahrungen und voller Zuversicht für die Zukunft. Er hat gelernt, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Fußball spielen und sein Team unterstützen. Die Saison ist noch nicht vorbei, und Getafe wird bis zum Schluss kämpfen.
