Terry rozier gewinnt rechtsstreit mit der nba um eingefrorenes gehalt
Schiedsgerichtsurteil: nba muss terry rozier gehalt auszahlen
nnTerry Rozier, Guard bei den Miami Heat, hat einen wichtigen Rechtsstreit gegen die NBA gewonnen. Ein Schiedsgericht hat entschieden, dass die Liga unrechtmäßig sein Gehalt eingefroren hat. Laut ESPN ist die Einbehaltung nur in Fällen von häuslicher Gewalt oder Kindesmisshandlung rechtens. Da dies nicht der Fall ist, muss die NBA Rozier nun das seit Dezember einbehaltene Gehalt auszahlen.
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Hintergrund des gehaltsstopps: wettmanipulationsvorwürfe
nnDie NBA und die Heat hatten sich darauf geeinigt, Roziers Gehalt auf ein Treuhandkonto einzuzahlen, nachdem der 31-Jährige im Oktober im Zusammenhang mit einem Wettskandal verhaftet und anschließend vom Team freigestellt worden war. Ihm wird vorgeworfen, Informationen an Glücksspieler weitergegeben zu haben, die daraufhin hohe Summen auf Spiele wetteten. Rozier bestreitet die Vorwürfe.
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Roziers anwalt: unschuldsvermutung wurde missachtet
nnJim Trusty, Roziers Anwalt, betonte in einer Erklärung, dass das Urteil die Bedeutung der Unschuldsvermutung unterstreicht. „Terry hat heute auf Grundlage des Vertragsrechts und des Kollektivvertrags gewonnen, aber das übergeordnete Prinzip ist die Unschuldsvermutung“, so Trusty. Er kritisierte, dass die NBA dieses Prinzip in einem öffentlichkeitswirksamen Fall ignoriert habe.
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Nba äußert sich zur entscheidung
nnEin Sprecher der NBA erklärte gegenüber ESPN, man sei mit der Entscheidung des Schiedsrichters zufrieden und bleibe entschlossen, Roziers Verfahrensrechte zu schützen und ihm die Unschuldsvermutung zu gewähren. Rozier hat sich in den Anklagepunkten der Verschwörung zu Überweisungsbetrug und Geldwäsche nicht schuldig bekannt.
nnDer vorwurf: spielmanipulation
nnKonkret wird Rozier vorgeworfen, im März 2023 einem Bekannten mitgeteilt zu haben, dass er ein Spiel frühzeitig beenden werde. Dieser Bekannte soll die Information an Glücksspieler weitergegeben haben, die daraufhin über 200.000 Dollar auf das
