Tennis-star sabalenka droht mit boykott bei grand-slam-turnieren!

Ein Erdbeben rollt durch die Tenniswelt: Aryna Sabalenka, Weltranglistenerste, hat im Streit um höhere Preisgelder bei den Grand-Slam-Turnieren einen Boykott in Erwägung gezogen. Der Druck auf die Veranstalter steigt, und die Forderungen der Spieler nach mehr finanzieller Anerkennung werden immer lauter.

Die spieler fordern ihren anteil am erfolg

Schon im April 2025 hatten die Top-Spielerinnen und -Spieler der ATP und WTA gemeinsam einen Brief an die Organisatoren der Australian Open, French Open, Wimbledon und US Open geschickt. Darin forderten sie eine Beteiligung an den Einnahmen in Höhe von 22 Prozent. Diese Forderung, unterzeichnet von Namen wie Sabalenka, Jannik Sinner und Alexander Zverev, wurde nun öffentlichkeitswirksam wiederholt, nachdem die Preisgelder für die French Open bekannt gegeben wurden. Die Spieler zeigen sich von der aktuellen Verteilung tief enttäuscht.

Insgesamt werden in Paris 61,7 Millionen Euro ausgeschüttet, wobei die Sieger der Einzelwettbewerbe jeweils 2,8 Millionen Euro kassieren. Doch der Anteil der Profis soll voraussichtlich unter 15 Prozent der Gesamteinnahmen liegen – ein Wert, der bei den Spielern auf wenig Gegenliebe stößt. Sabalenka machte deutlich, dass ein Boykott die einzige Möglichkeit sein könnte, für ihre Rechte zu kämpfen. „Wir sorgen für die Show. Ohne uns gäbe es keine Turniere, ohne uns gäbe es keine Unterhaltung. Ich habe das Gefühl, dass wir definitiv einen größeren Anteil verdienen“, betonte sie.

Nicht alle spieler sind auf kriegskurs

Nicht alle spieler sind auf kriegskurs

Während Sabalenka zu drastischen Maßnahmen bereit ist, hält die viermalige French-Open-Siegerin Iga Swiatek einen Boykott für „etwas extrem“. Sie plädiert stattdessen für eine offene Kommunikation und Gespräche mit den Dachverbänden. „Hoffentlich gibt es vor Roland Garros Gelegenheit für solche Treffen, und wir werden sehen, wie sie verlaufen“, sagte Swiatek. Die Frage ist, ob diese Gespräche ausreichen werden, um die Forderungen der Spieler zu erfüllen und einen Boykott abzuwenden.

Die Situation ist angespannt. Die Spieler haben die Segel gesetzt. Ob die Veranstalter nun die Zeichen der Zeit erkennen und den Forderungen nachkommen, oder ob die Tenniswelt einen historischen Boykott erleben wird, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch klar: Der Druck auf die Organisatoren ist enorm, und die kommenden Tage werden entscheidend sein für die Zukunft des professionellen Tennissports.