Tennis-doppel: stars erobern die mixed-formel!
Die Tennis-Welt steht Kopf! Die traditionellen doppel haben ausgedient – zumindest, wenn es um die Aufmerksamkeit geht. Ein neuer Trend erobert die Plätze: Mixed-doppel mit Starbesetzungen aus Einzel, die das Publikum und die Werbetreibenden in Ekstase versetzen.
Ein milliarden-deal für mehr glamour
Was einst eine Randnotiz war, ist plötzlich zum Publikumsmagneten geworden. Turniere, insbesondere der US Open, haben den Mixed-doppel-Wettbewerb zum strategischen Auftakt der Veranstaltung erklärt. Die Idee ist simpel, aber genial: Top-Stars des Einzelspiels locken, und damit sowohl die Zuschauer als auch die Sponsoren an.
Der US Open hat hier die Nase vorn. Die Preisgelder wurden verfünffacht, von 200.000 US-Dollar auf satte 1 Million US-Dollar für das Siegerpaar – ein Anreiz, dem sich selbst etablierte Einzelcracks nicht verschließen konnten. Insgesamt wurden 4,5 Millionen US-Dollar verteilt, eine Summe, die allein schon für Gesprächsstoff sorgt.
Es ist nicht nur das Geld. Die Spieler, die Marken und das Publikum wollen sehen, wie Novak Djokovic oder Iga Swiatek nicht nur im Einzel, sondern auch im doppel ihr Können zeigen. Und das ist die neue Währung im Tennis-Business.
Vital Proteins hat den Trend erkannt und sich als offizieller Sponsor des Mixed-Doubles beim US Open positioniert. Die Marke nutzte die erhöhte Aufmerksamkeit für vielfältige Marketingaktivitäten – von Tanzpausen während der Matches bis hin zu exklusiven VIP-Erlebnissen. Eine kluge Investition, wie sich zeigte.

Express-tempo und volle tribünen
Der neue Mixed-doppel-Modus ist nicht nur glamourös, sondern auch effizient. Das Turnierformat wurde beschleunigt, wodurch das Risiko minimiert wurde, dass Zuschauer die Geduld verlieren. Kürzere Matchzeiten, eine straffere Struktur und die Anwesenheit von Stars sorgen für volle Ränge und hohe Einschaltquoten.
Der US Open konnte während des Mixed-Doubles 78.000 Zuschauer begrüßen. Die Medienaufmerksamkeit war immens, mit 17 Sendern, die den Wettbewerb in 170 Ländern übertrugen. ESPN allein lieferte 13 Stunden Live-Übertragungen. Besonders die jüngere Zielgruppe zeigte reges Interesse, was sich in den Rekordbesuchen auf der US Open-App und der Webseite widerspiegelte – 2,2 Millionen Visits, ein Anstieg von über 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die nachfrage steigt – andere turniere folgen
Der US Open hat den Weg geebnet, und andere Turniere sind rasant hinterhergehoben. Indian Wells hat den neuen Modus ebenfalls übernommen und die Eisenhower Cup in ein Mixed-Doppel mit hochkarätigen Teilnehmern verwandelt. Auch hier sprudeln die Kassen.
Die United Cup, ein Turnier im Teamformat, setzt ebenfalls auf Mixed-Doppel und bietet ein attraktives Preisgeld. Auch wenn dieses geringfügig gegenüber dem Vorjahr reduziert wurde, ist die Attraktivität des Formats unbestritten.
Die Zahlen sprechen für sich: Der Mixed-Doppel-Trend ist kein kurzfristiger Hype, sondern eine nachhaltige Veränderung im Tennis-Geschäft. Es ist die perfekte Mischung aus Glamour, Spannung und kommerziellem Erfolg.
