Tenis de mesa: schock-niederlage für spaniens damen bei der wm!
Ein bitterer Tag für den spanischen Tennissport: Das Damen-Nationalteam ist bei der Weltmeisterschaft in London bereits in der Gruppenphase ausgeschieden. Die deutliche 0:3-Niederlage gegen Nordkorea besiegelte das frühe Aus – ein Ergebnis, das viele Fans überraschte und enttäuschte.

Der weg ins aus: fehlende konstanz und individuelle schwächen
Die Enttäuschung ist groß, denn nach dem knappen 3:1-Verlust gegen Polen war klar, dass nur ein Wunder noch die K.O.-Runde erreichen konnte. Der einzige Lichtblick war der 3:0-Sieg gegen die Demokratische Republik Kongo, der jedoch durch den Gegner-Fehlbleiben zustande kam. Die Spiele gegen Nordkorea und Polen offenbarten jedoch deutliche Schwächen in der Mannschaftsleistung.
Im ersten Einzel gegen Pyon Song Gyong zeigte María Xiao zwar eine starke Leistung und gewann einen Satz, musste sich aber am Ende mit 3:1 geschlagen geben. Die fehlende Durchschlagskraft im entscheidenden Moment war deutlich zu erkennen. Anschließend kassierte Sofía-Xuan Zhang eine deutliche 0:3-Niederlage gegen Kim Kum Yong, und auch Elvira Rad fand gegen Cha Su Yong nicht ins Spiel und verlor ebenfalls mit 0:3. Die nordkoreanischen Spielerinnen dominierten das Spielgeschehen und nutzten die Fehler der Spanierinnen eiskalt aus.
Während das Herrenteam um Álvaro Robles seiner Favoritenrolle gerecht wurde und sich mit drei Siegen in der Gruppenphase durchsetzte, bleibt die frühe Niederlage der Damen ein herber Schlag. Wie groß die Diskrepanz zwischen den beiden Teams ist, zeigt sich darin, dass die Herren nun in der Runde der besten 32 Teams um den Titel kämpfen, während die Damen bereits die Koffer packen müssen.
Die Frage, die nun im Raum steht, ist, wie es mit dem spanischen Damenteam weitergeht. Müssen die Verantwortlichen die Trainingsmethoden überdenken? Fehlt es an Nachwuchs? Oder waren es einfach nur unglückliche Umstände, die zu diesem frühen Aus geführt haben? Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, welche Antworten es gibt. Die WM hat zumindest eines deutlich gemacht: Im internationalen Tennissport ist Konstanz und mentale Stärke entscheidend für den Erfolg.
