Swiatek schwächelt in paris: nadal-training hilft nicht gegen bejlek!

Paris – Iga Swiatek, die vierfache French Open Siegerin, präsentierte sich beim Einzug in die dritte Runde keineswegs in Topform. Gegen Sára Bejlek aus Tschechien gab es zwar einen letztlich klaren 6:2, 6:3-Sieg, doch die Leistung war von zahlreichen ungewollten Fehlern geprägt – ein Auftritt, der Fragen aufwirft.

Hitze und nervosität belasten die polin

Hitze und nervosität belasten die polin

Die drückende Hitze in Paris scheint Swiatek sichtlich zu beeinträchtigen. Vor allem im zweiten Satz kam es zu vermehrten Ballverlusten, obwohl Bejlek, eine durchaus talentierte Spielerin, diese Gelegenheiten nicht konsequent nutzen konnte. Es wirkt, als hätte die Polin mit den äußeren Bedingungen zu kämpfen gehabt, was sich in einem ungewohnt unkonzentrierten Spielbild zeigte.

Swiatek hatte sich intensiv auf diesen Turnierverlauf vorbereitet, darunter auch mit dem Sandplatzkönig Rafael Nadal. Diese Zusammenarbeit sollte ihr helfen, ihre Dominanz in Paris wiederherzustellen, nachdem sie im vergangenen Jahr im Halbfinale überraschend gescheitert war. Der Anspruch, eine Aura der Unbesiegbarkeit zu entwickeln, scheint jedoch vorerst getrübt.

Die Tatsache, dass sie Nadal als Trainingspartner hatte, wirft nun ein Schlaglicht auf die Erwartungen und den Druck, der auf der jungen Polin lastet. War die intensive Vorbereitung vielleicht zu intensiv? Hat der Druck, den Titel zu verteidigen, sie mental blockiert? Diese Fragen müssen in den kommenden Spielen beantwortet werden.

Weiter geht es für Swiatek gegen Jelena Ostapenko aus Lettland oder ihre Landsfrau Magda Linette. Beide sind durchaus gefährliche Gegnerinnen, und Swiatek wird sich deutlich steigern müssen, wenn sie ihre Ambitionen, erneut den Titel zu erringen, überhaupt realisieren will. Coco Gauff und Aryna Sabalenka sind ebenfalls im Rennen, was die Konkurrenz in diesem Jahr besonders hoch macht.

Die Zuschauer in Roland Garros dürfen sich auf spannende Duelle freuen, aber für Swiatek gilt es nun, die Nerven zu fassen und ihre beeindruckende Klasse wieder abzurufen. Denn eines ist klar: Wer in Paris den Titel gewinnen will, muss von Anfang an liefern.