Swh arena: halle bekommt sportstätte der zukunft!
Halle (Saale) – Die Nietlebener Straße wird zum Epizentrum sportlicher Innovation: Die SWH Arena, Heimstätte von drei Erstligisten, erhält einen umfassenden Umbau, der die Mehrzweckhalle in eine der modernsten Sportstätten Mitteldeutschlands verwandeln soll. Ein interaktiver LED-Glasboden und eine erhöhte Zuschauerkapazität versprechen ein völlig neues Spielerlebnis.
Einmalige dreifach-heimstätte stellt neue anforderungen
Die SWH Arena ist in Deutschland einzigartig: Hier tragen die cerebricks Volley Goats Mitteldeutschland, die Handballerinnen des SV Union Halle-Neustadt und die Basketballerinnen des Syntainics MBC ihre Bundesliga-Heimspiele aus. Diese Konstellation birgt zwar ein großes sportliches Potenzial, stellt die Betreiber aber vor enorme logistische Herausforderungen. Ständige Umrüstungen für die verschiedenen Sportarten verschlingen Zeit und Ressourcen.
Doch diese Zeiten scheinen nun gezählt. Wie der Sportausschuss der Stadt Halle am Mittwoch bekannt gab, wurde der Umbau mit einem innovativen LED-Glasboden beschlossen. Die Investition in die Technik soll nicht nur die Umrüstungszeiten drastisch reduzieren, sondern auch für ein spektakuläres Ambiente sorgen.

Vom volleyballfeld bis zur handballfläche: der led-glasboden als game changer
Das Herzstück des Umbaus ist der multifunktionale Glassportboden mit LED-Technologie. Ein Konzept, das bereits im BMW Park in München und beim anstehenden DHB-Pokalfinal in Köln zum Einsatz kommt. Die Spielfeldlinien können flexibel an die jeweiligen Sportarten angepasst werden – eine enorme Erleichterung für den Betrieb.
Neben der technischen Modernisierung wird auch die Zuschauerkapazität von derzeit 1.200 auf mindestens 1.500 Plätze erweitert. Ein besonders wichtiger Schritt für den SV Union Halle-Neustadt, der die Liga-Vorgaben erfüllen und Strafzahlungen vermeiden muss. Die Handballerinnen können sich also auf deutlich mehr Unterstützung aus den Rängen freuen.

Kosten und finanzierung: ein starkes signal für den sportstandort halle
Die Gesamtkosten für den Umbau belaufen sich auf rund 3,73 Millionen Euro. Die Vereine selbst tragen mit insgesamt 90.000 Euro pro Jahr zur Finanzierung bei. „Die geplanten Investitionen sind ein starkes Signal für den Sportstandort Halle“, so Andreas Wels, Vorsitzender der Stadtratsfraktion „Hauptsache Halle“. „Moderne Infrastruktur ist die Grundlage dafür, dass Leistungssport, Nachwuchsförderung und auch der Breitensport langfristig gute Bedingungen vorfinden.“
Der Umbau wird voraussichtlich im Dezember 2027 abgeschlossen sein. Es bleibt abzuwarten, ob die SWH Arena mit ihrem neuen Look nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich neue Erfolge feiern kann.
