Stuttgart: hanfmann und struff scheitern – rasensaison endet bitter!

Stuttgart – Ein Schock für deutsche Tennis-Fans: Yannick Hanfmann und Jan-Lennard Struff haben beim ATP-Turnier in Stuttgart das Achtelfinale verpasst. Die Hoffnungen auf einen deutschen Erfolg im Weissenhof sind damit geplatzt.

Hanfmann kämpft, doch bellucci ist zu stark

Yannick Hanfmann lieferte sich ein dramatisches Matchgegen den Italiener Mattia Bellucci. Nach einem ausgeglichenen ersten Satz, den er knapp mit 5:7 verlor, schien er im Tiebreak des zweiten Satzes die Oberhand zu gewinnen und den Ausgleich sicherte. Doch im Entscheidungssatz fand der Karlsruher nicht mehr in sein Spiel und unterlag deutlich mit 2:6. Ein historischer Moment wäre es gewesen: Der 34-Jährige hätte mit dem Einzug ins Viertelfinale nicht nur den ersten Achtungserfolg auf dem Weissenhof gefeiert, sondern auch seinen 100. ATP-Sieg im 200. Spiel seiner Karriere.

Die Frustration war ihm deutlich anzusehen, als er nach dem Satzverlust seinen Schläger auf die Tasche pfefferte. Belluccis variabel auftretendes Spiel bereitete ihm erhebliche Probleme. Er konnte dem quirligen Italiener nicht einmal den Aufschlag abnehmen.

Struff patzt nach bublik-sieg

Struff patzt nach bublik-sieg

Auch Jan-Lennard Struff konnte sein Glück aus der Vorrunde nicht mitnehmen. Nach seinem überraschenden Sieg gegen Alexander Bublik, der mit einem kuriosen Zwischenfall – laute Musik von außerhalb des Platzes störte kurz das Spiel – würzte wurde, scheiterte der Routinier im Achtelfinale mit 6:7 (3:7), 6:3, 2:6. Ein kleiner Stolperstein, die laute Musik, offenbarte eine ungeplante Unterbrechung, die Struff aber nicht aus dem Konzept brachte. Doch am Ende war der Aufschlag-Dominanz des Kasachen nicht entgegenzuwirken.

Die deutsche Tennis-Hoffnung ist vorerst gedämpft. Die Stuttgarter Rasensaison endet für Hanfmann und Struff enttäuschend.