Stroppa führt venezia an – und der fußball schaut weg
Giovanni Stroppa steht mit dem FC Venezia an der Spitze der Serie B. Zwanzig Jahre auf der Trainerbank, Aufstiege, Abstiege, Etiketten – und jetzt wieder ganz oben. Doch die großen Scheinwerfer? Die leuchten woanders.

Ein trainer, den der fußball nie richtig sehen wollte
Während ganz Mailand den Atem anhält und auf das Derby zwischen Inter und AC Milan starrt, arbeitet ein Mann ruhig und beharrlich an seiner eigenen Geschichte. Giovanni Stroppa, dreimaliger Träger des rossonero-Trikots, führt den Venezia FC mit einem unverwechselbaren Spielstil an die Tabellenspitze der zweiten Liga. Kein Rampenlicht, kein großes Theater. Nur Punkte.
Das Paradoxe an seiner Karriere ist schwer zu ignorieren: Stroppa liefert seit zwei Jahrzehnten Ergebnisse – mit Foggia, mit Crotone, mit Monza, mit Cremonese. Und trotzdem klebt ihm das Etikett des „Zweitliga-Trainers
