Spurs-Trainer Thomas Frank nach Derby-Schlappe: 'Das kann ich Ihnen sagen'

Neuer trainer bei tottenham

Mit ihm sollte es endlich wieder aufwärtsgehen bei den Spurs. Im Sommer übernahm Trainer Thomas Frank (52) in Tottenham, nachdem der Däne fast sieben Jahre lang erfolgreich bei Brentford gearbeitet hatte.

Start in die saison

Start in die saison

Der Start in die Saison: ordentlich. Doch zuletzt gab es heftige Rückschläge. Am Samstag kassierte das Team eine 0:1-Heimschlappe gegen den FC Chelsea (Tor: Joao Pedro, 35.).

Investitionen und erwartungen

Investitionen und erwartungen

Besonders bitter: Das Heim-Team zeigte im Derby eine blutleere Leistung, erarbeitete sich so gut wie keine Torchance – und das, obwohl man vor der Saison mehr als 210 Millionen Euro (!) in neue Stars investiert hatte (Xavi Simons kam für 65 Mio. Euro aus Leipzig, Mohammed Kudus für 63 Mio. Euro von West Ham, Mathys Tel für 35 Mio. Euro vom FC Bayern, Kevin Danso für 25 Mio. Euro aus Lens).

Konflikt nach spielende

Konflikt nach spielende

Dass das Verhältnis zwischen der Mannschaft und dem Trainer nicht das allerbeste zu sein scheint, verdeutlichte eine Szene nach dem Abpfiff, über die in England heiß diskutiert wird. Als Frank auf dem Rasen auf seine Spieler Djed Spence und Micky van de Ven (kam 2023 für 40 Mio. Euro aus Wolfsburg) zuging, mit ihnen abklatschen und ihnen offenkundig zu verstehen geben wollte, dass sie zu den Fans gehen mögen, liefen beide einfach an ihm vorbei, ließen ihn auf dem Rasen stehen – einen Handschlag gab es nicht, stattdessen noch eine Pöbelei von Spence. Frank starrte den beiden fassungslos hinterher.

Medienberichte

Die britischen Medien berichten groß über den Vorfall, die „Daily Mail“ bemühte sogar einen Lippenleser, der herausgefunden haben will, dass Spence zu seinem Trainer sagte: „Das mache ich nicht. geh weg!“

Frank's reaktion

Frank spielte den Vorfall nach der Partie herunter, sagte nur: „Natürlich sind alle Spieler frustriert. Sie würden es gern besser machen, sie würden gern gewinnen, sie würden gern eine bessere Leistung zeigen – ich verstehe das. Ich denke, es ist wichtig, in guten wie in schlechten Zeiten konsequent zu sein. Deshalb bin ich zu den Fans gegangen. Das macht natürlich mehr Spaß, wenn man gewinnt, das kann ich Ihnen sagen.“

Fazit

Frank sagte weiter: „Ich denke, das ist nur ein kleines Problem. Micky und Djed haben alles getan, was sie konnten. Sie haben in dieser Saison bisher sehr gute Leistungen gezeigt, und jeder ist frustriert.“ Die Daily Mail urteilte: „Wenn man bedenkt, dass van de Ven Kapitän ist, gibt der Klub hier kein besonders gutes Bild ab, und es wird auch Fragen nach der Art und Weise geben, wie Frank dieses Team führt.“