Spurs-duo zerlegt bucks, giannis verpasst playoffs – nba-nacht der offenen wunden

Die Saison der Milwaukee Bucks ist vorzeitig beendet, und das hat ein Geschmäckle: Giannis Antetokounmpo wird erstmals seit 2020 nicht in die Postseason einziehen. Grund ist das 95:127 gegen die San Antonio Spurs, in dem Victor Wembanyama und Devin Vassell die Bucks-Defense wie ein altes Playbook zerfetzten. Milwaukee fiel auf 31–46, der Playoff-Rang ist rechnerisch unerreichbar – ein Debakel für die Franchise, die im Sommer noch um Damian Lillard gezittert hatte.

Atlanta feiert snyder – detroit schwebt

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Während die Bucks trauern, schreibt Quin SnyderGeschichte: Sein 123:113 gegen Sacramento war Sieg Nummer 500 als NBA-Headcoach. Die Hawks sind seit dem All-Star-Break 17–9, ein Schlussstrich nach Jahren des Mittelmaßes. „Die Jungs kaufen einfach ein“, sagte Snyder nach dem Spiel – mehr Erklärung braucht er nicht.

Die Detroit Pistons hingegen schwingen sich zur besten Post-All-Star-Story auf. Gegen Minnesota gewannen sie 109:87 – das achte Erfolg in den letzten zehn Spielen. Cade Cunningham lag bei 28 Punkten, 9 Assists, 0 Ballverlusten. Die einstige Lachnummer hat plötzlich die sechstbeste Defense der Liga und einen jungen Kern, der nächstes Jahr richtig Lärm machen könnte.

Die restlichen Ergebnisse im Überblick: Philadelphia entführt ein 118:114 in Charlotte, Phoenix schießt Utah mit 134:109 ab, Memphis ringt Chicago 125:124 nieder. Doch die Nacht gehört den Spurs – und dem Schicksal der Bucks. Milwaukee muss nun mit dem Gedanken spielen, ob man den Kader um Giannis neu aufstellt. Die Antwort darauf wird die Liga bis zum Draft beschäftigen.