Zverevs kühne aussage: stubbs schockiert von alcaraz-vergleich!

Alexander Zverev hat nach seiner deutlichen Niederlage im Madrid Masters Finale für Aufsehen gesorgt – und das aus den falschen Gründen. Statt sich auf seine eigene Leistung zu konzentrieren, ließ der Deutsche offenbar seine Zunge laufen und provozierte damit eine ehemalige Tennis-Ikone. Rennae Stubbs, ehemalige Doppel-Nummer Eins der Welt, kann mit dem Vergleich zwischen Zverev und dem verletzten Carlos Alcaraz kaum umgehen.

Ein vergleich, der in die hose geht

Ein vergleich, der in die hose geht

Zverev hatte nach dem 6:1, 6:2 Debakel gegen Jannik Sinner eine Analyse gewagt, in der er neben Sinner auch Novak Djokovic und sich selbst in einer „zweiten Lücke“ im Tennis sah – eine Lücke, die von Alcaraz übertroffen wird. Diese Aussage, so Stubbs, sei schlichtweg „Wahnsinn.“ Der Deutsche adelte Sinner, indem er sagte, er sei „zwei Stufen über allen anderen“, während er gleichzeitig versuchte, sich in die Nähe von Alcaraz zu manövrieren.

„Ich meine, er sagt das ja ständig, aber er stellt sich da auf eine Stufe mit Carlos Alcaraz. Bruder, was?“, polterte Stubbs in ihrem Podcast. Die Ironie liegt auf der Hand: Alcaraz, der gerade erst 22 Jahre alt ist, hat bereits sieben Grand-Slam-Titel gewonnen – ein Resultat, das Zverev, der selbst noch auf seinen ersten Major wartet, nicht vorweisen kann.

Stubbs machte deutlich, dass Zverev sich mit seiner Äußerung in ein schlechtes Licht manövriert hat. „Sich mit Carlos Alcaraz in einen Topf zu werfen, der buchstäblich jeden großen Titel gewonnen hat – alle vier – und das mit gerade mal 22 Jahren, ist Wahnsinn“, so die Australierin. Ein wenig Demut, so Stubbs, hätte Zverev gut getan. Ein Eingeständnis, dass das Niveau von Sinner und Alcaraz „eindeutig um Längen“ über seinem eigenen liegt, und dass er sich anstrengen müsse, um „diese beiden wenigstens ein bisschen unter Druck zu setzen“.

Die Körpersprache des Deutschen im Finale fiel ebenfalls negativ auf. „Er sah aus wie ein trotziges Kind, das im Sandkasten saß, all seine Spielsachen hinausgeworfen hatte und nicht einmal daran dachte, sich einen Weg nach draußen zu graben“, kritisierte Stubbs. Ein Bild, das den Eindruck eines Mannes vermittelt, der sich der eigenen Leistungsfähigkeit nicht bewusst ist.

Zverev muss sich in Rom, wo er am Freitag auf Daniel Altmaier trifft, neu sammeln. Das Turnier bietet ihm die Chance, die Kritik zu vergessen und wieder auf das Tennis zu konzentrieren. Die Frage ist: Wird er daraus lernen?